Dr. Frank Bierbaum, Irisette

Wir bleiben optimistisch


Alle, die sich mit Haustextilien beschäftigen, unabhängig davon, ob sie Händler oder Industrie sind, können mit dem Jahr 2009 mehr als zufrieden sein. Warum? In der größten Krise der jüngeren Wirtschaftsgeschichte haben viele Branchen und Unternehmen dramatische Einbrüche erlitten, aber Handelsunternehmen und Hersteller von Gütern des täglichen Bedarfs wie Haustextilien sind bisher relativ unbeschadet durchs Jahr gekommen. Was bringt nun 2010 für unsere Branche? Keiner weiß es. Bereits seit einem Jahr hören wir von unseren Kunden, dass es bisher gut läuft, es aber vielleicht oder aber auch bestimmt noch schlimm oder vielleicht sogar ganz schlimm kommt. Bisher allerdings ist nicht viel Dramatisches passiert. Natürlich laufen viele Kurzarbeitsverhältnisse aus und die Auguren prognostizieren für dieses Jahr eine deutlich höhere Arbeitslosigkeit. Ich könnte mir aber vorstellen, dass uns dies auch nur bedingt trifft. In der Zeit, als sich die Arbeitslosigkeit rückwärts bewegte, sind die Umsätze mit Haustextilien nicht explodiert. Es ist daher meiner Meinung nach auch nicht zu erwarten, dass sie bei einem Anstieg entsprechend hart nachgeben werden. Natürlich bleiben die Zeiten für uns alle anspruchsvoll. Er zeigt sich aber einmal mehr, dass alle, die ihre Hausaufgaben erledigt haben, ganz gut mit diesem Umfeld zurecht kommen. Und Deutschland wird seit vielen Jahren klug geführt, sowohl in der alten als auch in der neuen Konstellation. Auch wenn wir Deutsche gerne über unsere Regierung meckern, aus dem Ausland erhalten wir viel Zuspruch. Und im internationalen Vergleich lösen wir unsere Probleme sicherlich gut bis sehr gut. Wir von Irisette bleiben optimistisch. Viele unserer Kunden machen weiter ordentliche Geschäfte. Und viele Partner im Handel setzen immer mehr auf die langfristige Qualität und Stabilität ihrer Lieferanten. Weniger "hit and run" in den Beziehungen, von beiden Seiten. Hiervon profitiert Irisette.
aus Haustex 01/10 (Wirtschaft)