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Daun & Cie. AG

Daun-Gruppe legt weiter zu


Den Umsatz fast verdoppelt hat in den letzten fünf Jahren die Daun-Textilgruppe. Für 2001 weist die Dachgesellschaft Daun & Cie einen Umsatzanstieg um 5 % auf 1,224 Mrd. EUR aus.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern bezifferte Gründer und Vorstandschef Claas E. Daun auf 4,7 % vom Umsatz, die Eigenkapitalquote inklusive Gesellschafterdarlehen auf 55,1 %. Er betont, dass das Firmenkonglomerat kein Konzern sei, sondern eine "dezentral geführte Organisation von Mittelständlern" mit Daun & Cie als Holdinggesellschaft.

Der gelernte Steuerberater und Wirtschaftsprüfer war Anfang der 80er Jahre in die Textilindustrie eingestiegen - unter anderem auch mit Zoeppritz, die damals noch Teppichboden und Decken produzierten.


Später verkaufte er große Teile seiner deutschen Textilaktivitäten und verlagerte seine Interessen weitgehend nach Südafrika, bevor er sich 1997 mit der Übernahme mehrerer Unternehmen in Deutschland zurückmeldete, darunter Gardinen- und Dekostoffanbieter Unland, die Seidenweberei Reutlingen und technische Textilienhersteller Mehler.

In den Folgejahren kamen weitere Akquisitionen hinzu, etwa 2001 der insolvente Stoffdrucker KBC. Mittlerweile ist Deutschland mit 27 Fertigungsstätten der wichtigste Produktionsstandort der Gruppe. Wichtigster Geschäftsbereich sind technische Textilien mit einem Umsatzanteil von gut 50 %.

aus BTH Heimtex 05/02 (Wirtschaft)