Optimo:

Drei-Phasen-Plan für klimaneutrale Produktion


Braunau/A. Als das nach eigenen Angaben erste Unternehmen seiner Branche beschreitet Optimo Schlafsysteme freiwillig den Weg zu einer klimaneutralen Zukunft. Nach dem Kyoto-Protokoll kompensiert der Schlafsystemhersteller seine Emissionen zu 100 Prozent. Zudem ist das Unternehmen Mitglied der Klima-Allianz und trägt einen entscheidenden Teil zur Nachhaltigkeit und Regionalität (Made in Austria) bei.

Vor dem Hintergrund des Klimawandels sieht sich Optimo in der Verantwortung, die Welt für zukünftige Generationen in einem lebenswerten und nachhaltigen Zustand zu überlassen. In diesem Zuge erfolgte die Umsetzung eines Drei-Phasen-Plans, um sich zu einem klimaneutralen Unternehmen zu entwickeln. In der ersten Phase - der Ermittlung des CO2-Ausstoßes - wurde der Unternehmensfußabdruck ermittelt. Bei der CO2-Bilanz werden alle Treibhausgasemissionen erfasst, berechnet und ausgewiesen.

Die Bereiche sind beispielsweise Emissionen der eigenen Anlagen, Energieverbrauch (Wärme, Elektrizität, Druckluft, etc.) Wasserverbrauch, Papierverbrauch, Abfallmenge und Arbeitswege der Mitarbeiter. Bereits vor Projektstart hatte Optimo einen unterdurchschnittlichen CO2-Ausstoß von 1.493,9 Tonnen - das entspricht zirka neun Tonnen pro Mitarbeiter pro Jahr.

Im nächsten Schritt wurde dieser Fußabdruck minimiert, indem der Verbrauch von Energie und Ressourcen reduziert wurde. Mit diversen Verbesserungen wurde so Schritt für Schritt etwas für die Umwelt getan. 60% des CO2-Ausstoßes betreffen den Kraftstoffverbrauch des Betriebes, verursacht auch wesentlich dadurch, dass Optimo mit eigenem Fuhrpark ausliefert, um den Servicegrad hoch zu halten. Die Umrüstung der LKW-Flotte auf Euro-6-Fahrzeuge war eine Maßnahme. Außerdem wurde ein neues Abfallwirtschaftssystem entwickelt, die Sensibilisierung für sparsameres Druckverhalten und weniger Papierverbrauch geleistet, das Belichtungssystem auf nachhaltige LED-Lampen umgestellt und auf Ökostrom gewechselt.

Wesentlich war auch die Investition in eine große Photovoltaikanlage. "Optimo bezieht reinen Ökostrom, und gut zehn Prozent des jährlichen Strombedarfs werden durch die hauseigene Photovoltaikanlage abgedeckt. Daher erzeugt die Firma im Sektor Stromverbrauch null CO2-Emissionen", erklärt Hans Heiling, Geschäftsführer Optimo.

Die Umstellung auf ein LED-Beleuchtungssystem hilft dem Schlafsystemhersteller ebenfalls bei der Verbesserung des ökologischen Fußabdrucks. Im Gegensatz zu herkömmlichen Glühbirnen haben fortschrittliche LEDs einige Vorteile: Sie sparen 90 Prozent mehr Strom, weisen eine deutlich längere Lebensdauer von bis zu 50.000 Betriebsstunden auf und es besteht kaum eine Wärmeentwicklung, was auch dem Brandschutz dient.

In der letzten Phase wurden die unvermeidbaren Emissionen kompensiert, indem hochwertige Klimaschutzprojekte unterstützt werden. Es spielt keine Rolle wo man Treibhausgase einspart, sie verteilen sich schließlich gleichmäßig in der Atmosphäre. Zudem tragen Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern zur Verbesserung der ökonomischen, sozialen und ökologischen Situation bei und unterstützen die Realisierung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, wie das Unternehmen unterstreicht: "Dank dieses Drei-Phasen-Plans schreitet Optimo, als erstes Unternehmen in seiner Branche, als gutes Beispiel eines völlig klimaneutralen Unternehmens voran."
aus Haustex 07/18 (Wirtschaft)