Kika Möbelhandelsges. mbH

Kika/Leiner mit neuen Konzepten


Nach der Übernahme der österreichischen Möbelhändler Kika und Leiner durch die Signa Holding von René Benko im Jahr 2018 hatte Reinhold Gütebier die Führung beider Unternehmen übernommen. Seine Bilanz für 2019: "Das vergangene Jahr war ein großer Erfolg. Wir haben Kika/Leiner zurück auf Erfolgskurs gebracht." Das erste Sanierungsjahr sei über Plan abgeschlossen worden, teilt Gütebier mit, ohne ins Detail zu gehen. Und aus der Verlustzone sind beide Firmen auch noch nicht; aber: "Unser Ziel, innerhalb von drei Jahren wieder schwarze Zahlen zu schreiben, ist mehr als greifbar."

Für 2020 sind diverse Umbauten geplant, die Onlineshops stehen vor einem Relaunch und der Außenauftritt beider Marken wird überarbeitet, "um die Profile zu schärfen und für eine klarere Differenzierung zu sorgen". Leiner soll als Möbelhaus für die gehobene Mitte den Schwerpunkt auf Top-Marken legen, während Kika mit einem Sortiment "vom starken Preiseinstieg bis zur guten Mitte" eine jüngere Zielgruppe ansprechen wird.

Außerdem laufen Vorbereitungen für ein neues Konzept bei Leiner. "Wir werden neue, kleinere Standorte eröffnen mit einer Verkaufsfläche von etwa 1.000 m2 mit Fokus auf Küchen, insbesondere in den Landeshauptstädten", erklärt Gütebier.

Derzeit gibt es in Österreich 16 Leiner- und 26 Kika-Häuser.
aus BTH Heimtex 04/20 (Wirtschaft)