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Boen

Neue Produktionslinie in Litauen und Umbau in Mölln


Der norwegische Parketthersteller Boen will weitere Produktionskapazitäten aufbauen, da man im vergangenen Jahr an die Grenzen gestoßen sei. Derzeit werden in den drei Werken in Deutschland, Litauen und Norwegen 3,6 Mio. qm Parkett im Jahr produziert. In einem ersten Schritt wird 2008 bei Boen Litauen eine neue Produktionslinie mit einer Kapazität von rund 900.000 qm Klick-Parkett errichtet. In Litauen läuft nicht nur die Vorproduktion für die beiden anderen Werke, sondern von dort aus werden die Baltischen Staaten und in Kürze auch Russland direkt beliefert.

Darüber hinaus stehen im deutschen Werk noch Umbauten an der Profilierlinie aus, damit in Mölln in Zukunft neben Nut-/Feder-Parkett auch Parkett mit Klickverbindung hergestellt werden kann. Boen Deutschland ist innerhalb der Unternehmensgruppe verantwortlich für die Märkte Mittel- und Südeuropa sowie Asien und generiert etwa die Hälfte des gesamten Gruppen-Umsatzes. "Gut behauptet" habe man sich speziell auf dem schwierigen deutschen Markt, berichtet, Geschäftsführer Guido Müller.

Vom Stammsitz in Tveit/Norwegen aus beliefert Boen den US-amerikanischen Markt sowie die nordischen Länder Europas. In Folge der boomenden Wirtschaft hat Unternehmensangaben zufolge insbesondere die Nachfrage im Mutterland des Konzerns dynamisch zugelegt.

Boen A/S
Legen die Marschroute für die Boen-Gruppe fest: Jonny Dale (Technischer Direktor), Pl M. Bratland (Finanzdirektor), Kjell Bentsen (Marketing-Direktor) und Loyd Sannes (CEO).

Als Marschroute für die gesamte Gruppe gilt: Die Parkettsparte des skandinavischen Konzerns Johann G. Olsen AS will im internationalen Umsatz-/Absatz-Ranking aller Parketthersteller weiter nach oben rücken. Unternehmenszukäufe sind derzeit keine Option, stattdessen plant Boen ein organisches Wachstum. Die Produktionskapazitäten sollen mittelfristig kräftig aufgestockt werden.

aus BTH Heimtex 02/08 (Wirtschaft)