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Frisch wie eh und je

Badteppiche auf der Heimtextil


Frankfurt - Vorbei die Zeiten, in denen in der Halle 5 alles zu finden war, das sich um Bad und vor allem Badteppich drehte. Die Reihen haben sich gewaltig gelichtet, nur wenige blieben übrig, die mit Marketing und Flexibilität ihre Marke am klein gewordenen Markt erfolgreich hielten. In den letzten Jahren gab es Unzufriedenheit mit der Messeleitung wegen "unpassender" Platzierung des Standes, einige der markanten Hersteller setzten mit der Messeteilnahme aus. Dieses Jahr scheint sich ein neuer Weg zu bahnen - oder besser gesagt, eine neue Halle. In der Halle 9.1 und 9.2, den so genannten "More"-Hallenflächen (More Clarity, More Style - früher war es das begehrte Dreamland) trafen die aufeinander, die Rang und Namen haben, oder noch wichtiger, ein innovatives Konzept vorweisen konnten. Für die wenigen deutschen Badteppich-Hersteller bedeutete das, integriert zu sein in das Thema Bett & Bad, auch wenn die meisten von ihnen Badteppich-Puristen sind. Die Haustex versucht, im Messebericht einen kurzen Überblick über das Messegeschehen in diesen Bereichen zu geben. Jeder der erwähnten Aussteller hat etwas für sich entdeckt, um lebhaft und erfolgreich am Markt teilzunehmen. Tatsache ist, dass diese kleine Branche mit - scheinbar - entbehrlichem und preislich hart umkämpftem Produkt immer wieder mit Idealismus ihren Einfallsreichtum und ihr Durchstehvermögen beweist. Eine Etage darüber, in Halle 9.3, formieren sich ebenso gut gerüstet Mitkämpfer und Angreifer aus weltweiten Bereichen. Auch diese haben etwas zu bieten, wollen und sollen be(ob)achtet werden.

Heimtextil Frankfurt
Deutlicher Favorit seit vielen Jahren ist der belgische Badteppich-Hersteller Jean Alan, der trendmäßig die Nase vorne hat mit Farben, Formen und Strukturen, und mit Kapazität und Ideen weltweit für private labels zur Verfügung steht.

aus Haustex 03/08 (Wirtschaft)