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Wasserbetten auf der imm cologne

Weg von Technik, hin zu Lifestyle

Köln - Ein Resümee hat Köln sicher gebracht: Regelmäßige Messepräsenz ist für Wasserbetten-Hersteller nicht länger ein Muss. Auch wer das ein oder andere Jahr auf der imm cologne durch Abwesenheit glänzte, geht heute unbeschwert seinen Geschäften nach. Das stellten Firmen wie Akva Waterbeds, Bodytone oder auch TTI teilweise eindrucksvoll unter Beweis, wogegen andere "Etablierte" in Halle 9 fehlten. Bodyform, Mermaid, Reckert, RWM und Smartsleep hatten beschlossen: Dieses Mal kein Stress mit Messe. Dabei befanden sie sich wohl im Einklang mit vielen Besuchern aus den vergangenen Jahren. Die Besucherströme blieben aus.

Weg vom Discount, weg von Technik, hin zu Lifestyle und Hochwert-Design - das ist der sich abzeichnende Trend. Nicht immer gelingt die Umsetzung auch optisch: Teilweise äußerst gefällige Exponate stehen hilflos in Reih und Glied auf einfallslos gestalteten Ständen. Aller Neuanfang ist schwer, hatte man sich doch bis dato mehr dem Gesundheitsaspekt verschrieben - und dafür genügte die Präsentation der Betten in einheitlicher Natur-Farbe der blanken Auflagen.

Die Argumentation auf medizinischer Ebene ist auch heute noch Standbein von Händlern und Herstellern. Als zwischenzeitlich anerkanntes Verkaufsargument arbeitet die Branche mit entsprechender Werbung und Events. Auch das Internet ist eine nicht zu unterschätzende Plattform für den Verkauf von Wasserbetten. "Das muss man realisieren und darf es nicht schönreden", wissen Marktkenner wie Vertriebsleiter Helmut Stauner vom MZE. Sein Mitgliedsunternehmen BluTimes AG sieht in diesen manifestierten Tendenzen deutliche Signale: "All dies macht klar, dass wir im Fachhandel einfach zu wenig Kundenfrequenz verzeichnen und alles daran setzen müssen, dies zu verbessern", konstatiert Johann Meixner vom Vorstand Vertrieb. In mehr Design, plakativeren Aussagen sowie ausgebauten Vertriebswegen im medizinischen Umfeld sieht Meixner die Chancen für sein Unternehmen. "Qualität des Produktes ist sicherlich Voraussetzung, aber leider noch nicht endgültiger Schlüssel zum Erfolg. Der Bereich Marketing wird bei uns noch mehr als bisher ins Visier genommen werden."


AMbiente Ein Stand fürs Auge

Was die Außenwirkung des Unternehmens angeht, scheuen Martina und Stephan Bär von AMbiente Wasserbetten weder Kosten noch Mühe. Das Prädikat "schönster Stand in Halle 9" verdienten wohl sie. "Das Standkonzept ging auf und brachte uns einmal mehr Spots bei großen Fernsehsendern und die Präsenz in internationalen Publikationen", berichtet Martina Bär. Blickfang neben der teilweise lebendigen Dekoration: Die design-orientierten Bettmodelle. Garant für Interesse des internationalen Fachpublikums waren außerdem das bewährte Schlafsystem Elements sowie die neue Outdoor-Möbelkollektion Silence.

Aqua Surround Klangwasserbett

Nicht nur Augen, sondern auch Ohren wurden am Stand von Aqua Surround verwöhnt. Probeliegen auf einem Klangwasserbett bleibt das besondere Messeerlebnis, erzählt Alexander Hantke über den Auftritt seines Unternehmens, das die Präsenz des Herstellers Abbco am selben Stand mit abdeckt. Hantkes Stichwort für die Wasserbetten-Zukunft: Erlebnisverkauf. Nach seiner Überzeugung ist die emotionale Ebene ein nicht zu unterschätzender Faktor für den Umsatz. "Das Wasserbett hat immer noch seinen exotischen Touch, und den gilt es jetzt in einen qualitativ hochwertigen Lifestyle zu packen." Mit einem Freeflow-Wasserbett, also einem unberuhigten System in seiner ursprünglichsten Form, setzte Aqua Surround einen Gegentrend zu immer neuen technischen Einfällen. Motto des Ausstellers: Keep it simple. Das soll auch beim Messeauftritt 2009 so bleiben.

Wacore Kunden zurückgewonnen

Auf die nächste Messe freut sich ebenfalls schon Wacore aus Dänemark. Das Team um Helle Bruun Hansen und den deutschen Vertriebsleiter Boris Bodenhausen war zufrieden mit der Kundenfrequenz, sowohl quantitativ als auch qualitativ. Mit einer umfangreichen Erweiterung der Stoffkollektion gab es hier Neues - so weit das Auge reichte. Das dänische Unternehmen freute sich besonders über die Platzierungen im Bereich der Komplettlösungen - Wasserbett mit Kopfteil und Schubladensockel - und über den Wieder- und Neugewinn zahlreicher Kunden. Helle Bruun Hansen: "Niemand möge glauben, dass traditionelle Eigenschaften eines Lieferanten unbedeutender geworden sind. Unsere Erfahrung, Qualität und Zuverlässigkeit haben für uns auf der Messe eine wichtige Rolle gespielt."

Wohnform Die Optik machts

Als Traditionsunternehmen kann die Wohnform GmbH das bestätigen. Der Hersteller aus dem südhessischen Groß-Bieberau will seine Vertriebsaktivitäten in diesem Jahr deutlich verstärken. "Die Zeiten des Wandels im Wasserbettenmarkt bringen positive Impulse besonders für das Wohnform Wasserbett", freut sich Axel Ludwig von der Geschäftsleitung. Da Wohnform seit jeher mit Polster-Wasserbetten auch auf Optik setzte, dürften die neuen Tendenzen den Vertrieb deutlich beflügeln. Als Indikator dafür wertete Ludwig unter anderem den sowohl von Fachhandelskunden als auch Endverbrauchern guten Zuspruch auf sein Modell "Pillow", kombiniert mit dem Wasserbettsystem Hydronova Plus und Bettbank Zara.

Profine Komplettlösungen

Dem Geschmack und den verschiedenen Vorlieben seiner Kunden gibt auch das belgische Unternehmen Profine mit seiner Marke Beluga äußersten Spielraum. Die Systeme erlauben die individuelle optische Gestaltung von Betten, bieten eine große Auswahl an Stoffen von Leder bis Wildseide und können auch mit "Vibromassage" ausgestattet werden. "In die Betten werden nur edelste Materialien eingearbeitet, wobei wir auch Sitzmöbel an das Bett anpassen können oder komplette Lösungen für das ganze Schlafzimmer anbieten", berichtet Stephan Moens von der Geschäftsführung. Seine Erfahrung: Der Kunde nimmt gern Vorschläge für eine Ausstattung entgegen, die über das Bett hinausgehen. Tagesdecken, Gardinen, Nachttische, Betttextilien und Kissen gehören daher auch zum Sortiment. Premiere auf der imm: Gelness Matratzen - nach Angaben von Moens die neue Matratzengeneration mit 3D-Druckverteilung. Profine als Unternehmen beeindruckte einmal mehr mit seinem Multi Media Bett und dem Comfort-Test, der Betten nach Maßanfertigung ermöglicht.

TTI Betten nach Maß

Wasserbetten nach Maß zeigte auch der Hersteller Tilmans Trading International (TTI), ebenfalls aus Belgien. Verkaufsleiter Hans Kreemers präsentierte das neue so genannte "Twin-System", bei dem ein Doppelbett auf beiden Seiten nicht mehr identische Matratzenbreiten haben muss. "Bei der Auswahl des Bettes ist es nun möglich, besser auf die Statur der Kunden einzugehen. Der korpulente Ehemann kann bei einem 2 m breiten Wasserbett beispielsweise eine Matratzenbreite von 110 cm, die zierliche Ehefrau eine Breite von 90 cm bekommen - und das ohne Aufpreis." Bei TTI stehen für 2008 Umstrukturierungen und Aktivitäten auf dem Plan. Firmenchef Etienne Tilmans stellte auf der imm seinen Nachfolger im General Management, Eric Christiaens (45), vor (Haustex berichtet gesondert). Nicht ohne Stolz präsentiert TTI auf der diesjährigen Weltausstellung im spanischen Zaragoza ab Juni exklusive Wassersessel im belgischen Pavillon. Auch ein neues Wasserbettenmodell trägt seinen Namen nach der Weltausstellung: Modell Zaragoza soll durch hochwertige Materialien, Vollausstattung und ein herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bestechen. Großes Interesse am Messestand weckte das von Ärzten und Pflegern empfohlene Zwei-Komponenten-Bett, eine Kombination von Spezialschaum und Wasser. Miterfinder Arno Follmann, staatlich geprüfter Krankenpfleger und gleichzeitig Fachhändler, erläuterte vor Ort die Detailverarbeitung und Wirkungsweise aus medizinisch-orthopädischer Sicht. Neben Design, dem TTI künftig mehr Bedeutung bei der Produktentwicklung schenken möchte, spielen medizinische Aspekte beim Verkauf der Wasserbett-Systeme aus dem belgischen Bree nach wie vor eine tragende Rolle.

Fachverband Wasserbett Gute Kontakte

Gast am TTI-Stand war mit einer Messe-Dauerpräsenz der Fachverband Wasserbett e.V. Die Vorstandsmitglieder Marco Heinemann, Uwe Rippmannsberger sowie Geschäftsstellenleiterin Sabine Krömer und Horst Pöhler standen interessierten Besuchern Rede und Antwort, die sich in vielen Fällen auch für eine Mitgliedschaft interessierten. Mit seinen Aktivitäten wie der Erstellung eines herstellerneutralen Films, eines Flyers, Pressekampagnen in Endverbraucherpublikationen sowie der Anschaffung des Messsystems Ortho-Axial zur Durchführung individueller Liegeanalysen hat der Verband in jüngster Zeit verschiedene Elemente auf den Weg gebracht, die den Mitgliedern eine exponierte Darstellung ihrer Arbeit und ihrer Produkte erlauben. Eine Werbung über Plakatwände ist die nächste Aktion der Vereinigung. Für das Wochenende 7./8. Juni ist die Jahreshauptversammlung terminiert (gesonderter Bericht folgt). Da die Konstellation als "Messe-Repräsentanz" beim Mitglied TTI von den Besuchern gut angenommen wurde, möchte der Fachverband zur imm 2009 erneut bei einem Herstellermitglied zugegen sein.

Enisda Konzeption füllt Lücke

Auf einem Gemeinschaftsstand mit den Unternehmen Gerstmann Holzbearbeitung, Freyja Schlafsysteme und TriMedico präsentierte sich dieses Mal das Enisda-Institut aus dem Wissenschaftspark Gelsenkirchen mit Unternehmenssitz in Luxemburg. Das von Enisda angebotene und an Wasserbetten erprobte Messsystem Ortho-Axial kam jetzt in Kombination mit dem Trockenmatratzen-Komfortsystem Axo-Med aus dem Hause TriMedico zum Einsatz. Gottfried Meyer von der TriMedico-Geschäftsleitung und Enisda-Leiter Armin Pytlik demonstrierten gemeinsam eindrucksvoll, wie eine Trockenmatratze mit Hilfe der Messung individuell konfiguriert und auch im nachhinein den Bedürfnissen des Schläfers entsprechend verändert werden kann - mit über 80 Varianten. TriMedico und Enisda berichteten von zahlreichen Aufträgen und Einladungen aufgrund ihrer präsentierten Neuerung für den Bettenhandel, die als komplette Konzeption eine Lücke füllt.

Imm Cologne
Optik und Komfort kombinierte die Firma AMbiente Wasserbetten auf geniale Art und Weise.
Imm Cologne
Johann Meixner (links), Vorstand Vertrieb bei BluTimes, beim Fachsimpeln mit Kunden.
Imm Cologne
Das neue Wasserbett "Pillow" mit Bettbank Zara war Blickfang am Stand der Wohnform GmbH.
Imm Cologne
Nach einjähriger Pause wieder in Köln präsent: Der belgische Hersteller The Sleeping Society/Bodytone.
Imm Cologne
Nie mehr "Stink-Matratzen"! Mit einem neuen Produkt gegen Geruchsprobleme kam der Wasserbettzubehör-Hersteller Karmachemie nach Köln.
Imm Cologne
Der österreichische Wasserbettenhersteller ITW ist dabei, sich auch in Deutschland zu etablieren.

Sleeping Society Gesund und schön

Exklusive Messsysteme heißen Xsensor, exklusive Wasserbetten heißen Bodytone. Kein Wunder, dass beide Produkte zueinander gefunden hatten am Stand des belgischen Herstellers The Sleeping Society. "Händler und Konsumenten setzen weiterhin auf Dauerhaltbarkeit, Qualität, Innovation und flexiblen Service von einem Partner aus der EU", stellte Vorstandsassistentin Diana Jacobs fest. Vorstandsvorsitzender Frank De Bock und sein Team freuten sich über ein sehr starkes Interesse an ihren Wasserbetten. Auch hier kamen Features wie persönlich regelbarer Liegekomfort sowohl bei Händlern als auch bei Endverbrauchern gut an. The Sleeping Society deckt diese Nachfrage schon seit längerem mit dem bewährten Personal Comfort System (PCS). Blickfang am Stand war die Innovation des Traditionsunternehmens. Unter dem Namen "Boxygen" präsentierten die Belgier ein Boxspring-System der besonderen Art: Interessenten erlebten ein vollkommen atmungsaktives, temperierbares, metallfreies Schlafsystem aus ermüdungsfreien Materialien - und das Ganze im Designer-Outfit! Die Tatsache, dass der Markt noch nicht viele "schöne" Gesundheitsbetten kennt, dürfte die Erklärung sein für starkes Interesse sowohl aus Deutschland als auch aus Polen, Rumänien, der Ukraine, Spanien, China und Australien.

ITW Interessanter deutscher Markt

International präsentierte sich auch der österreichische Hersteller ITW. Das Unternehmen von Klaus Wolfsgruber war bereits zum dritten Mal auf der imm vertreten. Der Marktführer Österreichs und Sloweniens - unter anderem spezialisiert auf Objektausstattung im Hotel- und Wellnessbereich - hat sich nun besonders dem deutschen Markt zugewandt und sich zum Ziel gesetzt, sein Fachhändlernetz hier deutlich zu erweitern. Schon im Januar stießen fünf neue Händler im Bundesgebiet dazu, weitere intensive Gespräche laufen, und sogar Vertretungen in Dubai und Moskau sind geplant. "Unsere Betten stehen derzeit weltweit in über 20 Ländern, von Europa bis zu den Bahamas und auf den Malediven. Auch in über 420 Thermen und Hotels sind unsere Produkte vor Ort." Bekanntes Haus: Das auch in den ITW-Publikationen erwähnte Hotel Winzer in St. Georgen. Besonders für die Zielgruppe 50plus hat ITW derzeit mehrere Innovationen am Markt. "Für unsere Branche wird diese Zielgruppe von Jahr zu Jahr interessanter", stellen Klaus Wolfsgruber und Mitarbeiter Jörg Aichlsleder fest. So wird 2008 auch der Schwerpunkt des Marketing auf diesem Marktsegment liegen. Mit seinem Modell "Lectus" hat ITW zudem erstmals ein kompaktes, kostengünstiges System für Wasserbetten-Einsteiger geschaffen. Merkmal unter anderem: Eine extrem belastbare Verarbeitung.

Flextem Warnung bei Wasseraustritt

Unter dem Stichwort Verarbeitung im engeren Sinne forderte das Unternehmen flextem mit seiner Calore-Wasserbettheizung an seinem Stand zum Vergleich mit dem Wettbewerb auf: Durch gegenüberstellende Präsentation spezieller Messwerte bei Nennung der Mitbewerber-Produkte mochte dies vielen Standbesuchern als Aufklärung, anderen vielleicht als "Kampfansage" erscheinen. Nach Aussage von Geschäftsführer Claus Kürten hat das Calore-Heizsystem bereits seinen Weg gemacht und beschreitet ihn erfolgreich weiter. Als konsumiges Extra bietet der Lieferant aus Bobenheim das Mikroprozessor gesteuerte Sicherheitssystem "aquasafe" an, das dem Schläfer sofort signalisiert, wenn im Wasserbett unerwünschte Feuchtigkeit auftritt.

SBI Persönliches Kennenlernen

Als äußerst positives Signal für die eigene erstmalige Messepräsenz wertete der Wasserbettheizungs-Hersteller SBI aus den Niederlanden die sehr gute Besucherquote an seinem Stand. "Viele Händler haben sich gefreut, uns einmal persönlich kennenzulernen", berichtete Barbara Günther, Leiterin des ServiceCenters. Produktbezogene Anziehungspunkte waren für Händler die neue Heizung Sigma K remote und die neue Konditionierer-Serie AquaBio. Diese beschäftigt sich besonders mit der Problematik der Luftbildung in Wasserbetten und zeigt entsprechende Lösungen auf. Endkunden am Wochenende ließen sich die Eigenschaften und Besonderheiten der keramischen Heizelemente im allgemeinen erklären. Michiel Bergsma von der SBI-Geschäftsleitung: "Wir haben auch zahlreiche neue Händler gewonnen - die Messe war rundum erfolgreich."

B.M.Europe Bekanntheit ausgebaut

Selbiges berichtet Wim Kemperman von B.M. Europe. Der Zubehörlieferant aus dem niederländischen Zeist hat durch seine Messepräsenz Bekanntheit und Namen seiner Produkte ausgebaut. Der Jahrzehnte im Zubehörbereich aktive und erfahrene Unternehmer verriet, dass die Ausweitung seiner Produkte unter dem Label des Fachverbandes Wasserbett e.V., dem B.M. Europe angehört, nicht mehr lange auf sich warten lassen wird.

T.B.D. Nicht frieren im Gelbett

Obwohl weniger Besucher kamen als in den letzten Jahren, kann Andrejel Zajac für das Unternehmen T.B.D. und den Carbon Heater ebenfalls eine positive Messebilanz ziehen. "Zahlreiche Fachhändler aus dem In- und Ausland ließen sich beraten, wobei das größte Augenmerk auf unserer digitalen Heizung iq Carbon lag." Die Neuvorstellung eines Heizsystems für Gel-Betten sorgte ebenfalls für gute Standfrequenz beim schwäbischen Hersteller T.B.D. Eine beheizte Matratze, die kein Wasserbett ist - ähnlich wie bei Sleeping Societys Boxygen verbirgt sich hinter diesem Produkt sicher ein Erfolgsartikel, wenn Händler und Verbraucher sich an die technische Umsetzbarkeit erst einmal gewöhnt und Vertrauen zu ihr entwickelt haben.

Akva Treue Mitarbeiter

Schon seit über 25 Jahren haben Händler Vertrauen zum dänischen Hersteller Akva Waterbeds, und dieses Mal waren Manager Lars Brunso und sein Team wieder in Köln vor Ort. Das Unternehmen bewies, dass auch mit wenig Betten viel präsentiert werden kann. Das Modell Akva Vega, nominiert für den interior innovation award, zeigte sich als innovatives Schlafmöbel zum Unterstreichen des Akva-Mottos: Bestechen mit Design. "Das dürfen nicht nur Worte bleiben, denn technisch haben wir alles erreicht", weiß die Unternehmensleitung. Brunso ist stolz auf seinen deutschen Außendienst Thomas Wiese und Carmen Bühler, denn in Deutschland fährt Akva nach Angaben des Chefs immerhin 48 Prozent seines Gesamtumsatzes ein. Lars Brunso, der nach der imm zur Möbelmesse nach Stockholm weiterreiste, freut sich besonders über die Treue seiner Mitarbeiter: Carmen Bühler gehört mittlerweile zehn Jahre zum Akva-Team, und weitere 15 Mitarbeiter seiner insgesamt 38 Personen umfassenden Mannschaft seien auch bereits über zehn Jahre dabei.

Vontana Junges Team

Wenn von Tradition bei Wasserbetten die Rede ist, darf natürlich ein Name nicht fehlen: Vontana Industrie mit Tasso Betten. Mit jungem Team und bewährtem ausgefeiltem Werbematerial war das Unternehmen in Köln wieder mit dabei. Respektabel die Energie des Betriebes aus Oer-Erkenschwick: Als einziger Wasserbett-Vertreter hatte Vontana vor der imm schon auf der Frankfurter Heimtextil die Stellung gehalten.

Karmachemie Gute Düfte

Den Geruch der großen weiten Welt wie in Frankfurt, wo seinerzeit die Heimtextil Monopolmesse für die Wasserbettbranche gewesen war, vermag Köln wegen des geringeren internationalen Publikumsanteils nicht zu erzeugen. Das heißt aber nicht, dass man die Wasserbetten in der Domstadt am Rhein nicht riechen kann. Karmachemie, Lieferant für Wasserbettzubehör, verführte die Besucher in das Reich der Sinne mit "Nachttraum" Vanille, Lavendel, Rose oder Emotion. "So erhält man für zwei bis drei Monate ein bezaubernd duftendes Wasserbett", versichert Frauke Rieger für das Unternehmen. Um vor dem Duft erst einmal grundrein zu machen, bietet der Zubehörhersteller das neue Produkt "Stinker adé" an. Der humorvolle Name wird die Verwender hoffentlich dazu veranlassen, auch bei eher unangenehmen Geruchsproblemen noch zu schmunzeln

aus Haustex 03/08 (Wirtschaft)