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GD Holz

Durchwachsenes Geschäft in Sachsen und Thüringen erwartet


Zur Frühjahrsversammlung der Wirtschaftsregion Sachsen/Thüringen im Gesamtverband Deutscher Holzhandel (GD Holz) konnte der Vorsitzende Dr. Lutz Kunze 35 Teilnehmer begrüßen. Die Veranstaltung fand auf Einladung des Mitgliedsunternehmen Rentsch Holzhandel in Dresden statt und begann mit einer Besichtigung des Unternehmens.

Die aktuelle Marktsituation in der Region wurde von den Teilnehmern der Veranstaltung sehr unterschiedlich bewertet: Einerseits laufen die Geschäfte auf Grund des milden Winters verhältnismäßig gut mit entsprechenden Umsätzen. Andererseits sieht sich der Handel insbesondere in Thüringen mit einer schwachen Kaufkraft konfrontiert. Wichtiger Umsatzbringer ist auch im sächsischen und thüringischen Holzeinzelhandel der "Holz im Garten"-Sektor, hier hat man insbesondere für Terrassendielen hohe Erwartungen.

Inhaltliche Schwerpunkte der Versammlung waren Holzschutz und die Beständigkeit von WPC-Produkten. Harald Urban von der Firma Remmers referierte über vorbeugenden Holzschutz. Katharina Plaschkies vom IHD Dresden konnte über Versuche und biologische Beständigkeit von WPC-Produkten berichten. In einer langen Versuchsreihe war am IHD die Anfälligkeit von WPC auf Schadorganismen wie Pilze, Algen und Insekten getestet worden.


Das Thema wurde anschließend intensiv diskutiert, weil die guten Ergebnisse bei WPC in Relation zu Massivholzprodukten gesetzt werden müssen. Eine Diskussion über Zertifizierungsfragen und mögliche Besuche von Umweltorganisationen im Holzfachhandel schloss sich an. Eine Checkliste zur Vorbereitung auf unangekündigte Besuche hält der GD Holz in seinem Intranet exklusiv für Mitgliedsunternehmen bereit.

aus ParkettMagazin 03/08 (Wirtschaft)