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Ado

Weniger Entlassungen als befürchtet


Bei Ado in Aschendorf konnten doch mehr Arbeitsplätze als während der Krise im April befürchtet erhalten bleiben: statt der ursprünglich geplanten 120 Stellen wurden 99 zum 30. Juni gestrichen, 20 der betroffenen Mitarbeiter haben bereits einen neuen Job gefunden, 50 sind in einer Transfergesellschaft untergekommen. Die Kündigungen waren Teil eines "strategischen Maßnahmenpakets", um das Unternehmen neu aufzustellen, wettbewerbsfähiger zu machen und die Produktivität zu verbessern. Dazu hatte auch die Schließung der eigenen Garnspinnerei im Frühjahr gehört.

Gemeinsam mit der Interessenvertretung der Beschäftigten sei es gelungen, den Standort Aschendorf wieder so aufzustellen, dass es sich wieder lohne, dort Textilien herzustellen, sagte die örtliche IG Metall und bezeichnete die Bedingungen für die verbliebenen rund 600 Ado-Beschäftigten im Emsland als "gut". Ado betreibt darüber hinaus Produktionsstandorte in Polen, Indonesien und in den USA.


aus BTH Heimtex 07/08 (Wirtschaft)