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Fritz Egger GmbH & Co. OG

Egger ergreift Maßnahmen zur Kostenreduzierung


Der Holzwerkstoff-, Möbelfertigteil- und Laminatbodenhersteller Egger mit 5.700 Beschäftigten reagiert mit einem konkreten Maßnahmenplan auf die aktuelle Marktentwicklung. Neben verstärkten Anstrengungen im Vertrieb und der Optimierung der Beschaffungs- und Produktionsprozesse bedeutet dies auch Anpassungen bei Arbeitszeitmodellen und der Mitarbeiterstruktur. Dazu gehören der Abbau von Leiharbeitskräften, Urlaubs- und Überstundenabbau sowie Kurzarbeit und die Kündigung von Mitarbeitern. Gruppenweit werden 180 Mitarbeiter in Produktion und Verwaltung ihren Arbeitsplatz verlieren. Rund 200 Mitarbeiter der Egger-Gruppe sind von Kurzarbeit betroffen, davon ca. 140 in der Möbelfertigteilproduktion am Stammsitz in St. Johann/Österreich.

Ungeachtet der Wirtschaftskrise wird Egger an den laufenden Investitionsprojekten an den Standorten St. Johann/Österreich und in Rion-des-Landes/Frankreich festhalten. Kosteneinsparungen sind aus Sicht von Egger nicht das alleinige Mittel, um sich in der aktuellen wirtschaftlichen Lage zu behaupten, "neue Produkte und Prozessoptimierungen sind genauso wichtig".


aus ParkettMagazin 03/09 (Wirtschaft)