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Uzin Utz

Umweltproduktdeklarationen verbinden Nachhaltigkeit und Verantwortung


Hersteller von Baustoffen sind gefordert, ökologische Produktdaten bereitzustellen, beispielsweise für nachhaltige Gebäudezertifizierungssysteme nach der DGNB - oder auch für zukünftig im Rahmen der europäischen Gesetzgebung erforderliche Daten gemäß Bauproduktenverordnung. Uzin Utz, Hersteller von Maschinen und bauchemischen Systemprodukten für die Bodenverlegung hat die Zeichen der Zeit erkannt und seine Produktdaten in Umweltproduktdeklarationen (EPDs) nach Bewertung durch einen EPD-Programmbetreiber wie dem Institut für Bauen und Umwelt (IBU) veröffentlicht.

Mit diesen Dokumenten stehen Architekten und Planern für nachhaltiges Bauen vertrauenswürdige Datenquellen zur Verfügung. Die selbstverlaufende zementäre Spachtelmasse Uzin NC 170 Level Star machte den Anfang. Mittlerweile wurden auch EPDs für zwei Dispersionsklebstoffe (Uzin UZ 57 und Uzin UZ 88) und einen Dispersionsvorstrich (Uzin PE 60) zur Verlegung von textilen und elastischen Bodenbelägen validiert. Immer mehr können Architekten so auf die im Rahmen von Nachhaltigkeitsbewertungen erforderlichen Ökobilanzkennwerte kompletter Produktsysteme zuzugreifen.

Das klare Bekenntnis zur Nachhaltigkeit bei Uzin Utz stammt bereits vom Anfang der 80er Jahre und zeigte sich vor allem beim Thema sehr emissionsarmer Verlegewerkstoffe. Es berücksichtigt aber auch ökologische, ökonomische und soziale Belange. Jüngster Beleg für die Firmenphilosophie ist das Umweltsiegel "Der Blaue Engel": Neben dem beim Handwerker bekannten Emissionssiegel Emicode EC 1 will die Marke Uzin mit der Doppel-Auszeichnung auch dem Endverbraucher das Motto "Gesunder Fußboden im System" nahe bringen.

Uzin Utz AG
Im abgebildeten Systemaufbau sind mit Hilfe der Umweltproduktdeklaration (EPD) erstmalig Berechnungen möglich, die in eine Gebäudeökobilanz einbezogen werden können.

Darüber hinaus weiß man bei Uzin, "dass Nachhaltigkeit einen wesentlich breiteren Raum einnimmt und nicht nur das Thema der Emissionen aus Verlegewerkstoffen umfasst. Spätestens seit der Diskussion um Themen wie CO2-Fußabdruck, Treibhauspotenzial und Lebenszyklusbetrachtung ist das offensichtlich."

aus ParkettMagazin 04/11 (Sortiment)