Inku Jordan

Ausgeglichenes Ergebnis und neuer Geschäftsführer


Offenbar hat sich die Übernahme des insolventen österreichischen Grossisten Inku für das Kasseler Großhandelshaus Jordan gelohnt. Der geschäftsführende Gesellschafter Jörg L. Jordan rechnet bereits für das Rumpfgeschäftsjahr 2009 mit einem ausgeglichenen oder sogar positiven Ergebnis, bei einem Umsatz von 18 Mio. EUR. Für das nächste Jahr ist die 25 Mio.-Marke angepeilt.

Erreichen soll dieses Ziel die inzwischen wieder auf 90 Mitarbeiter erweiterte Mannschaft um den neuen Geschäftsführer Mario Freiberger. Er kommt von der österreichischen Tochter des Sonnenschutzanbieters MHZ Hachtel, wo er zuletzt in gleicher Funktion tätig war.

Bei seinem Amtsantritt hat Freiberger bereits die seit Jahresbeginn veränderten Strukturen vorgefunden: Die alte Inku Leistungsgemeinschaft wurde aufgelöst und durch eine Kooperation mit bilateralen Vereinbarungen mit bereits mehr als 100 Mitgliedern ersetzt. Der Vertrieb wurde ebenfalls neu organisiert. Um dichter an den Kunden zu sein, plant Inku Jordan zudem die Errichtung von Standorten in allen österreichischen Bundesländern. In Graz (Steiermark) ist man bereits präsent; in Kürze soll Salzburg (Salzburg) folgen. Zur Neuorganisation gehört auch der Umzug der Firmenzentrale aus Klosterneuburg nach Wiener Neudorf zum 1. Januar 2010.
aus BTH Heimtex 10/09 (Wirtschaft)