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Prinz

Treppenkantensysteme für Blockstufen und profilierte Treppen


In der Produktgruppe Treppenrenovierung führt Profilhersteller Prinz zwei Systeme. Das zweiteilige PS 400 eignet sich für die Renovierung von Treppen mit Parkett und Laminat in Dicken von 7 bis 18 mm. Die Profile passen sich in Höhe und Neigung den verschiedenen Belagstärken automatisch an.

Ist die Trittstufe ausgetreten, muss sie vor der Verlegung mit einem Reparaturspachtel ausgeglichen werden. Im nächsten Arbeitsgang legt man Deck- und Basisprofil in Montageposition auf die Trittstufe. Dabei ist die Dicke der Verkleidung der Setzstufe zu berücksichtigen. Durch vorgebohrte Löcher im Basisprofil wird das Profil mit der Trittstufe verschraubt. Das lose aufgelegte Oberprofil wird abgenommen und der Belag für die Setzstufe zugeschnitten und aufgeklebt. Danach wird das Oberprofil erneut aufgelegt und mit Bohrschrauben im Basisprofil verankert. Da Ober- und Unterprofil getrennt sind, kann das PS 400 Treppenkantensystem bei gewendelten Treppen eingesetzt werden. Seine besonderen Eigenschaften sind hohe Belastbarkeit und Druckstabilität. Das liegt zum einen an der Materialstärke, zum anderen ist der auf der Trittstufe liegende Teil des Basisprofils besonders breit. Die Schraublöcher sind von der Stufenkante bewusst weit nach hinten versetzt, sodass die Profile unter Spitzenbelastungen auf der Trittstufe weder weg brechen noch ausreißen können. "Von selbst können sich die Schrauben nicht mehr lösen", verspricht Prinz. "Das PS 400 System wurde durch den TÜV Nord zertifiziert."

Carl Prinz GmbH & Co. KG
Befestigung des Basisprofils unter Berücksichtigung der Dicke der Setzstufenverkleidung.

Für profilierte Holztreppen wurde das D.O.S. Treppenrenovierungssystem entwickelt. Es besteht aus einem Aluminium-Basisprofil, einer ummantelten Sichtblende sowie einem Deckprofil. Auch hier muss Reparaturspachtel das vollflächige Aufliegen des Basisprofils auf der Trittstufe sicherstellen. Das Basisprofil hat eine extra breite Auflage von 47 mm, die Schraublöcher sind versetzt gebohrt und ebenfalls von der Stufenkante weit nach hinten angeordnet. Die Sichtblende wird in einer Nut des Basisprofils fixiert. Nach der Verlegung der Trittstufe wird das Abdeckprofil im Basisprofil ohne Schrauben fest verankert. Dabei greift die Hohlkehle des Oberprofils über die stabile Nase des Basisprofils und liegt sowohl auf dem Belag als auch auf der Sichtblende fest auf.

aus ParkettMagazin 03/12 (Sortiment)