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Boen, Schlau, Thomsit: "Hamburger Parkett Forum"

Mit gelungenem Themen-Mix den Nerv der Verlegeprofis getroffen

Viel Wissenswertes über Technologien, spezifische Problemstellungen, Marketing und Produkte erfuhren 95 Inhaber und Mitarbeiter von Verlegebetrieben auf dem "Hamburger Parkett Forum". In enger Kooperation hatten Parketthersteller Boen, das Großhandelsunternehmen Schlau und Verlegewerkstoff-Hersteller Thomsit die Fachtagung initiiert, um nicht zuletzt auch das wirtschaftliche Branchenumfeld kritisch zu beleuchten. "Das war eine richtig runde Veranstaltung", lobte Parkettlegermeister Ralf Kohfeldt und gab damit die einhellige Meinung seiner Kollegen wieder.

Kühle Parkettböden sind gerade im Objektgeschäft auf dem Vormarsch - "eine Katastrophe", unterstrich Prof. Dr. Andreas Otto Rapp in seinem Referat. Denn: Von den naturgegebenen 4% Schwankungsbreite relativer Luftfeuchtigkeit in Innenräumen wird durch die Bodenkühlung im Sommer und durch das Heizen im Winter künstlich eine Varianz von bis zu 8% geschaffen, verdeutlichte der Sachverständige und stellvertretende Leiter des Instituts für Berufswissenschaften im Bauwesen (IBW) an der Leibniz Universität in Hannover. Als Folge treten intensivere Dimensionsänderungen des Holzes auf, die das Fugenbild erheblich beeinflussen.

Fugen in Parkettbögen haben vier Hauptursachen - allen voran die relative Luftfeuchtigkeit, erläuterte Rapp. Zur Orientierung: Auch wenn es der eine oder andere nur schwerlich wahrhaben wollte, liegt die Verlaufskurve der relativen Luftfeuchtigkeit im Außenklima über den Tag gemessen im Winter deutlich höher als im Sommer. In Innenräumen, ergaben jüngste Messungen in der Schweiz, schwankt sie um 4%. Diese Schwankungsbreite ist über den Jahresverlauf naturgegeben - wenn im Winter nicht künstlich Feuchte zugeführt wird.

Wie können Fugen schmaler werden?

"Diese 4% gilt es auch offensiv zu vertreten und zu verteidigen", forderte Rapp. Andernfalls ernte man möglicherweise irgendwann verdutzte Gesichter. Bezogen beispielsweise auf Eichenparkett bedeutet das: Auf einen Prozentpunkt veränderte Luftfeuchte reagiert das Holz mit Dimensionsänderungen von 0,25%. Was aber kann der Handwerker tun, um Fugen schmaler zu machen? Rapp lieferte gleich eine Vielzahl von Antworten: Schmalere Verlegeelemente einbauen, die Luft im Winter befeuchten, Holzarten mit geringem Schwindmaß einsetzen, mehrschichtiges Parkett verarbeiten oder keine allzu elastischen Klebstoffe einsetzen.

Zweiter zentraler Parameter für Fugenbildung im Parkett ist die Fußbodentemperatur im Umgang mit Fußbodenheizungen. Der Zusammenhang: Ähnlich wie warme Luft an einer alten kühlen Glasscheibe im Winter kondensiert, verhält sich das Mikroklima auf beheizten Parkettfußböden - nur exakt umgekehrt. Denn die Erwärmung führt zur Abnahme der relativen Luftfeuchtigkeit. Unmittelbar über der Parkettoberfläche kann bei 30 C eine relative Luftfeuchtigkeit von 19% auftreten, obwohl diese ansonsten im Innenraum bei 35% liegt. Unter solchen Bedingungen wird dem Holz enorm Feuchtigkeit entzogen. Insofern sind hohe Oberflächentemperaturen fußbodenbeheizter Parkettböden grundsätzlich schädlich, unterstrich Rapp. Problemverstärkend wirke sich die dämmende Wirkung von Teppichen aus.

"Parkettstäbe nie über das Wochenende im Lieferwagen lassen!"

Verantwortlich für breite oder schmale Fugen ist aber auch die Lieferfeuchte des Holzes. Vorgegeben sind durch die europäischen Parkettnormen für massives Parkett 9% 2%, für Fertigparkett 8% 2%. Da diese Spanne sensibler sei als man gemeinhin annehme, mahnte Rapp zur umsichtigen Holzlagerung. Die Aufbewahrung von Parkett in Lieferwagen über das Wochenende beispielsweise könne fatale Folgen haben. In einem Versuch hatten Rapp und sein Team eine solche Situation mit nicht dampfdicht verpackten, gebündelten Parkettstäben simuliert. Das Ergebnis öffnet Augen: 1% Feuchtigkeit hatten die lose gelagerte Buchestäbe in der Zeit aufgenommen. Deutlich wurden in der Versuchsreihe zudem die bekannten Unterschiede, dass Buchenholz erheblich schneller und intensiver reagiert als beispielsweise Eiche. Die Eiche ist wesentlich geduldiger, schwindet weniger und braucht für Dimensionsänderungen signifikant länger.

Zu guter Letzt brachte Rapp aber auch einen bisher eher vernachlässigten Aspekt ins Gespräch: Fugen durch nachträgliche Feuchteaufnahme. In Rahmen seiner Sachverständigentätigkeit war der Referent vermehrt auf Böden gestoßen, die, obwohl sie ursprünglich fugendicht gelegen hatten, nach gewisser Zeit das Phänomen von Fugenausbildung zeigten. So mussten Architekten, nachdem sie auf reklamierten Baustellen die vorgeschriebenen 9% Feuchte gemessen hatten, unweigerlich zu dem Schluss kommen, das Holz sei mit einem abweichenden Feuchtegehalt angeliefert worden - eine Fehleinschätzung.

Stattdessen waren die Randbereiche der eng anliegenden Stäbe infolge der Ausdehnung durch den eingesetzten feuchten Klebstoff zunächst gequetscht worden. Diese Quetschungen wurden während des Trocknens beibehalten, so dass unweigerlich Fugen entstanden, als sich der Stab eigentlich nur in seine ursprüngliche Dimension zurück zog. Für plastische Verformungen dieser Art können sowohl der Klebstoff als auch das Holz selbst verantwortlich sein. Vor allem in immer dichteren, energetisch sanierten Gebäuden gilt das. Dann können Dispersionsklebstoffe oder wasserbasierte Versiegelungen das Tröpfchen sein, dass das Fass eben zum Überlaufen bringt. Sprich, es können Fugen auftreten, obwohl das Gewerk mangelfrei geliefert worden ist. "Lassen Sie sich daher nicht von einem unkundige Architekten vorverurteilen", appellierte Rapp.

Rückläufige Marktzahlen

Zur Eröffnung der Veranstaltung hatte Boen-Deutschland-Geschäftsführer Guido Müller einen Überblick über die aktuelle Marktsituation geliefert. In voller Härte sei die Wirtschaftkrise bisher bei der Bevölkerung noch nicht angekommen, führte Müller aus. Einer aktuellen Umfrage zufolge, gaben 36% der Befragten an, ihren Konsum gegenwärtig nicht einzuschränken. Dennoch: Neubauaktivitäten sind rückläufig. Allein in den vergangenen fünf Monaten sind sie im Segment Wohngebäude um 9,4% zurückgegangen, im Objektbereich gar um 16,6%. Im gleichen Zeitraum hat zwar das Zugpferd Renovierungs- und Sanierungsmarkt zugelegt, jedoch stark begünstigt durch die Finanzspritzen des Konjunkturpaketes II und speziell im Bereich der energetischen Sanierung.

Vor diesem Hintergrund sind die Branchenzahlen eher ernüchternd. Insgesamt betrachtet musste das Produktsegment Parkett 2008 einen spürbaren Rückgang verkraften. Der Abverkauf in Europa ging um ca. 10% auf 102 Mio. qm zurück, die Produktion sank zeitgleich auf 85 Mio. Quadratmeter. Dennoch bleibt Deutschland Europas größter Parkettmarkt, gefolgt von Spanien und Italien. Und das, obwohl der nationale Markt seit dem Jahr 2000 von 25 Mio. auf 18 Mio. Quadratmeter geschmolzen ist. Der Rückgang des Gesamtparkettverbrauches von 13,5% in 2008 betraf nahezu vollständig den Mehrschichtbereich. Aufgeschlüsselt nach Segmenten hat in erster Linie der dreischichtige Schiffsboden in der Gunst der Verbraucher verloren. Aber es gibt auch Zuwächse. Landhausdielen legten um 7,4% zu, massive Parkettdielen um 6,4%.

Zielgruppe Mittelstand

Einblicke in die potenzielle Zielgruppe der Parkettlegerbetriebe von heute und morgen gab Stefanie Grubbe. "Im Kern rekrutiert sich der potenzielle Käuferkreis aus der Mittelschicht", stellte die Marketingleiterin von Boen Deutschland fest. Das sind etwa 33% der bundesdeutschen Haushalte mit einem durchschnittlichen Monatseinkommen zwischen 2.600 und 5.000 EUR. "Diese Zielgruppe ist gebildet und besitzt in der Regel einen Hochschulabschluss", so Grubbe. Aufgesplittet gehört hierzu beispielsweise die so genannte "Silver Generation". Das sind gegenwärtig rund 25 Mio. Bundesbürger, die über knapp 50% des Nettovermögens der Bundesrepublik verfügen.

Zur Mittelschicht zählen aber ebenso Doppelverdiener ohne Kinder, Umwelt- und Gesundheitsbewusste, Juppies, die Erbengeneration, etc. - und die erst relativ frisch entdeckte Zielgruppe der Lohas (Lifestyles of Health and Sustainability). Marketingstrategisch steht diese Wortschöpfung für Menschen, die ihre Lebensweise auf Gesundheit und Nachhaltigkeit ausrichten. Ihre Philosophie ist es, gut und gern zu konsumieren, aber ethisch korrekt. Wichtig für Beratungsgespräche: Diese Kunden sind gut informiert und legen Wert auf Siegel und Zertifizierungen.

Veränderungen innerhalb der nächsten 20 Jahre

Schlau Großhandels GmbH
Die Gastgeber des Forums (v.l.): Axel Bornefeld, Leiter der Vertriebsorganisation "Boden, Wand, Decke" bei Henkel; Klaus Pahl, Bereichsleiter Nord des Großhändlers Schlau, und Guido Müller, Geschäftsführer Boen Deutschland.
Schlau Großhandels GmbH
Prof. Dr. Andreas Rapp: "Kühle Böden sind für den Parkettleger eine Katastrophe."
Schlau Großhandels GmbH
Stefanie Grubbe, Marketingleiterin bei Boen Deutschland: "Im Kern rekrutieren sich die potenziellen Parkettkäufer aus der Mittelschicht."
Schlau Großhandels GmbH
Sven Adebahr, Vertriebsleiter Boen Deutschland: "Bei den Parketthölzern hat die Dominanz der Eiche zugenommen."
Schlau Großhandels GmbH
Wolfram Schreiner, Thomsit-Fußbodentechnik: "Die faktische Trocknungszeit von Estrichen auf der Baustelle wird immer schwerer berechenbar."

Angesichts der demografischen Entwicklung zeichnet sich bei der Zielgruppenzusammensetzung ein Wandel ab. Zum einen wird der Wohlstand der Älteren sinken. Von 2006 noch 50 Mio. Bürgern im Alter von 25 bis 65 Jahren verringert sich ihre Zahl bis 2030 auf 42 Mio. Gegenläufig wird die Zahl der Rentner von 15 Mio. (2006) auf 22 Mio. (2030) ansteigen. Insofern rechnet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung mit einem Wirtschaftsverlust in Höhe von rund 250 Mrd. EUR. Parallel hat die Zahl arbeitsloser Berufseinsteiger von 2008 auf 2009 um 50% zugenommen. "Und", so Grubbe, "die Konjunkturpakete müssen irgendwann auch einmal bezahlt werden." Düstere Aussichten also? "Nein", meint die Marketingleiterin, "nur die eine Seite der Medaille. Die andere: Allein 50 Mrd. EUR werden heute jährlich vererbt. Bis 2030 wird die Erbmasse auf 200 Mrd. ansteigen."

Von dieser Entwicklung kann die Mittelschicht im Allgemeinen und Menschen in der Warteschleife (Generation Praktikum) im Besonderen profitieren. Es gibt eben auch Chancen, zeigte sich Grubbe überzeugt. Zumal Parkett nach wie vor mit Prädikaten wie wertvoll, natürlich und langlebig äußerst positiv besetzt ist. Insofern ist der Profi künftig stärker denn bisher gefordert, sich durch geschicktes, intelligentes Marketing im Markt zu profilieren. Durch eloquentes Auftreten ebenso wie durch vorrätige Verkaufsunterlagen, Musterpräsentationen, das Ambiente in der firmeneignen Ausstellung, den Kaffee zur Gesprächseröffnung, die Auswahl der Kleidung, etc. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Eiche dominiert den Holzmarkt

In welchem Maße die Eiche heute den Markt dominiert, machte Boen-Deutschland-Vertriebsleiter Sven Adebahr deutlich. Fielen noch vor vier Jahren 35% des Parkettabsatzes auf die Eiche, lag sie 2008 mit einem Anteil von 48% über allen Holzarten. In Europa boomt die Eiche sogar mit 58% noch stärker.

Erheblichen Anteil hieran haben speziell die skandinavischen Länder, in denen die Marktbedeutung der Eiche gar 80% erreicht. Dieser Trend wird voraussichtlich auch die nächsten Jahre über andauern. Daneben zeichnen sich weitere ab: Stirnseitige Klickverbindungen werden zunehmen, natürliche Öle an Bedeutung gewinnen und somit einem verstärkten nachhaltigen Bewusstsein Rechnung tragen. Um marktfähig bleiben zu können wird aber auch die Nutzschicht in den kommenden Jahren voraussichtlich dünner werden, prognostizierte Adebahr.

Die Trocknungsdauer von Estrichen ist zunehmend schwerer zu kalkulieren

Im abschließenden Vortrag zeigte Wolfram Schreiner, Parkett-Spezialist in Reihen der Thomsit-Fußbodentechnik, spezielle Problemstellungen der Parkettverlegung auf. Unter anderem berichtete er von Estrichen, die abhängig von erwarteten Belastungsspitzen in Bürogebäuden und Arztpraxen nicht wie gewohnt in Schichtdicken von 40 bis 45 mm (Wohnbereich) eingebaut werden, sondern schnell 55 bis 65 mm aufweisen. In Hotels und Altenheimen würden sogar 70 mm Aufbauhöhe gefordert. Dabei steige die Trocknungszeit nicht linear zur Aufbauhöhe. Allein die Erhöhung um 5 mm könne eine Verlängerung der Trocknungsdauer um zwei Wochen bedeuten. Schreiner: "Insofern wird die faktische Trocknungszeit auf der Baustelle immer schwerer berechenbar."

Als hilfreich auf dem Weg, der Restfeuchte in Zementestrichen vor der Parkettverlegung Herr zu werden, erweisen sich geeignete Sperrgrundierungen. Einige verfüllen die Poren, andere erzeugen eine schützende Schicht auf dem Untergrund. Die Sperrung ist zwar im physikalischen Sinne nicht völlig dampfdicht (ist zum Beispiel mit Metallfolien zu erreichen), aber die durch die Sperren dringende Feuchte ist extrem gering und verläuft über Jahre hinweg. Der Trick dabei: Die Feuchtesperren sind dichter als alle aufgelegten Obermaterialien, so dass ein Stau ausgeschlossen ist.

Die Sorge vor Schäden durch Dispersionsklebstoffe unter Parkett sei heute eher unbegründet, so Schreiner. Was man einzig beachten sollte: Weil sie in der Abbindephase eine feste kristalline Struktur ausbilden, dürfen sie in dieser Zeit nicht belastet werden, um irreparable Trennzonen innerhalb der Klebstoffschicht zu vermeiden.

Reaktionsharzklebstoffe dagegen reagieren recht deutlich auf Temperaturanstiege. Einfache Regel: Je höher die Materialtemperatur, umso schneller reagiert der Kleber. Für die Praxis bedeutet das, solche Produkte vor allem im Sommer niemals im Auto lassen. Stattdessen sollten die Gebinde möglichst in kühlen Räumen gelagert, notfalls sogar vor dem Gebrauch in Eiswasser temperaturreguliert werden.

Unabhängig von der Art des eingesetzten Klebstoffs ist bekanntlich ein ebener Untergrund für die Verlegung von Parkett eine unabdingbare Voraussetzung. Nur dann lässt sich eine Klebstoffriefe nämlich idealerweise unter dem Holzstab gut zerquetschen und benetzt sowohl Untergrund als auch Parkettunterseite gleichermaßen und vollständig. Die Realität dagegen sieht vielfach aber anders aus, erläuterte Schreiner. Häufig zeige der Untergrund eben doch Vertiefungen. Wird solch eine Stelle mit Klebstoff aufgefüllt und darüber hinaus nicht die vorgeschriebene Zahnung verwendet, ist der Bildung von Hohlstellen Tür und Tor geöffnet. Das Prinzip: Der Parkettstab wird beim Einlegen zwar in den Klebstoff gedrückt, federt dann aber etwas zurück. So entsteht im Klebstoffbett quasi eine "Tropfsteinhöhle" aus dünnen Kleberfäden. Es ist leicht nachvollziehbar, dass sich mit solchen Fadenstrukturen keine ausreichenden Festigkeiten erreichen und diese schon nach geringsten Belastungen brechen werden.



Stimmen zum "Hamburger Parkett Forum"

Parkettlegermeister Ralf Kohfeldt: "Das war eine richtig runde Veranstaltung. Neben den gelungenen fachspezifischen Ausführungen war es auch einmal interessant zu hören, was uns aus Marketingsicht in der Zukunft erwartet."

Klaus Pahl, Bereichsleiter Nord beim Grossisten Schlau: "Es war eine gute Entscheidung die Veranstaltung auf einen Freitag zu legen, um möglichst vielen Fachbetrieben die Teilnahme zu ermöglichen. Insgesamt waren 55 Fachbetriebe vertreten. Anschließend haben wir noch bis in den späten Abend diskutiert. Auch dies ist ein Indiz für das stimmige Themenangebot. Diesen Weg werden wir fortsetzen."

Guido Müller, Geschäftsführer Boen Deutschland: "Eine Veranstaltung dieser Qualität zu organisieren, erfordert Energie und Leidenschaft. Das große Interesse und die Diskussionsbereitschaft unserer Besucher haben gezeigt, dass sich die Mühen allemal gelohnt haben."

Axel Bornefeld, Leiter der Vertriebsorganisation "Boden, Wand, Decke" bei Henkel, zu der auch Thomsit gehört: "In der Mehrzahl von Veranstaltungsplanungen gibt es eine Restunsicherheit. Stimmt die Mischung der Themen? Sind die Vorträge nicht zu trocken? Nimmt jeder etwas mit nach Hause? Dass die Nachfragen sogar noch am Abend kaum enden wollten, zeigt, dass sich dieses Forum offensichtlich an dem Bedarf der Besucher ausgerichtet hat.



Klarstellung "Hamburger Parkettforum", Referat Prof. Rapp

Zum Vortrag "Fugen in Parkett" von Prof. Dr. Andreas Rapp erhielten die Redaktion von Obermeister Wilhelm Nürnberger die folgende Anmerkung: "Hier wird von naturgegebenen Schwankungsbreiten relativer Luftfeuchtigkeit in Innenräumen von 4% und durch Bodenkühlung im Sommer und Heizen im Winter von einer Varianz von 8% gesprochen. In Innenräumen hätten jüngste Messungen in der Schweiz eine Schwankungsbreite von 4% ergeben. Ich gehe davon aus, dass hier nicht die relative Luftfeuchtigkeit, sondern die hieraus korrespondierende Holzfeuchtigkeit gemeint ist." Wilhelm Nürnberger liegt richtig mit seiner Einschätzung. Auf Nachfrage erklärte Prof. Rapp: "Selbstverständlich hat Herr Nürnberger recht. Die genannten Feuchteschwankungen sind Holzfeuchteschwankungen und nicht Luftfeuchteschwankungen.

aus ParkettMagazin 06/09 (Wirtschaft)