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Designbeläge legen zu, Homogen und Linoleum hinken hinterher


"Kein Erfolgsjahr" war 2003 für die elastische Objektbeläge, wie die Zahlen des FEB (Fachverband elastischer Beläge) belegen, dessen elf Mitglieder etwa 85% des Umsatzes mit PVC-Objektbelägen und Linoleum repräsentieren. In Zahlen ausgedruckt bedeutet das einen Umsatzrückgang von 6% für das Gesamtjahr, womit zumindest die Talfahrt des ersten Halbjahres 2003 gestoppt wurde, in dem sich die Erlöse um 10% verringert hatten. Der Vergleich der Quartalszahlen zeige eine kontinuierliche Verbesserung, ließ FEB-Vorsitzender Ivo Schintz (Tarkett) verlauten, und hofft, dass sich diese positive Tendenz 2004 fortsetzt. Lichtblick im vergangenen Jahren seien heterogene Beläge und Designbeläge gewesen, die knapp 3% zulegen konnten, weniger gut stellten sich Homogenbeläge und Linoleum dar. An eine nachhaltige Erholung 2004 glaubt Schintz trotz der erfreulichen Entwicklung bei Heterogen- und Designbelägen allerdings noch nicht: "Die Entwicklungen sind noch nicht stabil und es wird erst 2005 wieder aufwärts gehen". Dabei baut er unter anderem auf den Trend zur Privatisierung: Städte und Länder verkaufen ihre Anteile an Wohnungsgesellschaften, private Investoren errichten und unterhalten öffentliche Gebäude, Krankenhäuser oder Altersheime.


aus Carpet XL 04/17 (Bodenbeläge)