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GD-Holz-Mitglieder mit deutlichem Umsatzzuwachs

Terrassendielen waren Topseller


Mit einem deutlichen Umsatzanstieg sorgen die im Gesamtverband Deutscher Holzhandel (GD Holz) organisierten Firmen für ein positives Signal. "Nachdem 2009 ein Rückgang auf 9,5 Mrd. EUR zu verzeichnen war, sind die Umsätze im vergangenen Jahr wieder um 8,7% auf rund 10 Mrd. EUR angestiegen", so Hauptgeschäftsführer Thomas Goebel. Für Holzwerkstoffe und Hobelwaren wird ein Plus von 8% ausgewiesen, Schnittholz legte um knapp 7% zu.

Vorteilhaft für die Branche haben sich auch die Konjunkturprogramme der Bundesregierung und steigende Investitionen im Baubereich ausgewirkt. So waren Sortimente für den Innenausbau, Fensterhölzer und Innentüren sehr gefragt. Ein wachsender Sortimentsbereich ist das sogenannte Gartenholz. 2010 konnte hier der Umsatz um 8% gesteigert werden, wobei sich Terrassendielen als Topseller erwiesen. Mit 2% fiel das Wachstum bei Holzfußböden eher bescheiden aus. Hinsichtlich der Absatzwege entwickelte sich der Großhandel deutlich besser als der Einzelhandel. Wie es heißt, haben Holzfachmärkte 2010 eine zum Teil deutliche Zurückhaltung des Konsumenten gespürt.

GD Holz Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V.
Mit der im Markt bereits etablierten und im vergangenen Jahr modernisierten "Holzhandelstanne" und dem Slogan "Holz vom Fach" sollen die Stärken des Holzfachhandels weiter in die Öffentlichkeit transportiert werden.

Die Erwartungen für 2011 sind für die gesamte Branche "verhalten positiv". "Gute Signale kommen sowohl vom allgemeinen Konsumklima als auch von der Bauwirtschaft. Die Investitionslaune nimmt spürbar zu. Hiervon wird auch der Holzfachhandel mit seinen Sortimenten und seiner Kompetenz profitieren", erwartet Goebel. Der GD Holz hat aktuell 900 Mitgliedsunternehmen, die über ganz Deutschland verteilt sind. Die Branche beschäftigt rund 30.000 Mitarbeiter. Der Organisationsgrad des Verbandes erreicht nach eigenen Schätzungen 60% der Unternehmen, die 80% des Branchenumsatzes erwirtschaften.

aus ParkettMagazin 03/11 (Wirtschaft)