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EU-Holzhandelsverordnung

Gesamtverband fordert unbürokratische Lösung


Der GD Holz setzt sich mit Nachdruck für möglichst unbürokratische Lösungen bei der Umsetzung der EU-Holzhandelsverordnung ein, die ab 2013 in Deutschland in Kraft tritt. Wie der Dachverband des deutschen Holzhandels betont, ist die Verordnung zu begrüßen, weil dadurch der Legalitätsnachweis für den Import von Hölzern in die EU sichergestellt und der Import illegaler Ware normativ ausgeschlossen wird.

Bei einem Treffen von GD Holz-Geschäftsführer Thomas Goebel mit dem Geschäftsführer des britischen Verbandes TTF, John White, wurde deutlich, dass eine Abstimmung bei der Umsetzung der EU-Verordnung sinnvoll und wichtig ist. "Wir werden unser europäisches Netzwerk nutzen, um möglichst einheitliche Regelungen durchzusetzen. Das dient der Klarheit und trägt entscheidend dazu bei, dass alle Länder auch mit gleichen Konditionen arbeiten können", heißt es von Verbandsseite. Diesbezüglich könnten die europäischen Verbände des Holzhandels und Holzimports FEBO und ETTF eine wichtige Funktion einnehmen und zur Koordination in den nationalen Verbänden beitragen. Bei der Umsetzung der EU-Verordnung komme es ganz entschaeidend auf die konkrete Gestaltung der Nachweispflichten und deren Dokumentation an, weshalb sich die europäischen Verbände hier abstimmen wollen.


Eine weitere wichtige Frage ist die Ausgestaltung der Monitoring Organisationen (MO), die als erster Ansprechpartner der Importeure die Nachweispflichten als Dienstleister organisieren. Für Deutschland hat sich auch der GD Holz als MO gemeldet. Der Fachbereich Holzaußenhandel im GD Holz hat einen Arbeitskreis einberufen, "um über Inhalte und Konsequenzen der EU-Holzhandelsverordnung zu beraten und entsprechende Vorschläge für eine pragmatische Umsetzung zu erarbeiten".

aus ParkettMagazin 06/11 (Wirtschaft)