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Parador

"Shooting Stars" der Parkettszene


Erst 2000 ist Parador in den Parkettbereich eingestiegen. Innerhalb von zwölf Jahren hat sich das 1977 gegründete Unternehmen nun vom Newcomer zu einem der großen europäischen Player in der Holzbodenbranche entwickelt. Rund 2,5Mio.m Parkett wird Parador im Jahr 2012 produzieren und vermarkten. "Wir sind die Shooting Stars der Parkettszene", heißt es am Stammsitz in Coesfeld.

Eine funktionale und technisch sichere Klick-Verbindung für Parkettböden brachte der Hersteller 2003 auf den Markt. Dem Thema Nachhaltigkeit widmet man sich verstärkt mit der neuen Produktfamilie Eco Balance (2011), die ökologische, soziale und ökonomische Aspekte sinnvoll miteinander verbinden soll - ausgehend von der Produktion, über den gesamten Lebenszyklus des Produktes. "Wir wissen, dass Nachhaltigkeit ein wichtiger Wert für viele Menschen ist, und möchten diese wachsende Kundengruppe mit Eco Balance gezielt ansprechen", erläutert Volkmar Halbe, Vorsitzender der Geschäftsführung. Ab Herbst 2012 will der Hersteller mit dem Aktionsprodukt ,Eco Balance Play vor allem junge Familien begeistern; die Reihe soll in Zukunft weiter ergänzt werden.

Gelebte Nachhaltigkeit praktizieren auch die beiden Parkettwerke am Standort Güssing im österreichischen Südburgenland, wo Parador seit 2000 produziert: jährlich rund 2,5Mio.m Naturboden aus Werkstoffen kontrollierter Bezugsquellen. Das dokumentieren die Forst-Zertifizierungssysteme FSC und PEFC.

Parador GmbH & Co. KG
Volkmar Halbe, Geschäftsführer Parador

Parador hat sich zum Ziel gesetzt, die Umwelt für zukünftige Generationen zu erhalten - durch konsequente Wiederaufforstung und Energiepolitik. Die Region um Güssing gilt mit ihrem Biomasse-Kraftwerk, ihren Fernwärmeanlagen sowie dreizehn Biogas-, Biostrom- und Photovoltaikanlagen international als zukunftsweisend. Neben regenerativer Energie aus Wasserkraft bezieht Parador seine Energie vom Güssinger Fernwärmekraftwerk, das mittels Rest- und Abfallholz aus dem Parkettwerk betrieben wird: Holzschnitzel, Schleifstaub und Sägemehl werden über Hochdruckleitungen direkt an das zweitgrößte Biomassekraftwerk der Welt geliefert. "Heute erzeugt das kleine Güssing zusammen mit Partnern wie Parador doppelt so viel Energie, wie Anwohner und Industrie verbrauchen", berichtet Bürgermeister Peter Vadasz. Überschüssige Energie wird weiterverkauft, wovon die Gemeinde profitiert. Selbst Forschungsreisende vom US-amerikanischen MIT, der führenden Hochschule in den Bereichen technologische Forschung und Lehre, informieren sich hier über Alternativen zu Erdöl und Kernenergie.

aus ParkettMagazin 05/12 (Wirtschaft)