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Auswahl der Spachtelzahnung, neue Auftrag-Verfahren


Parkettklebstoffe werden meist flächig mit einem Zahnspachtel aufgetragen. Die zum Einsatz kommenden Spachtelzahnungen unterscheiden sich in der Tiefe und dem Abstand der Zähne. Je nach Zahnlückentiefe, Zahnlückenbreite und Zahnbreite wird der Klebstoff in unterschiedlicher Menge auf den Untergrund gebracht. Dabei entstehen unterschiedlich hohe und dicke Riefen.

Die Technische Kommission Bauklebstoffe (TKB) hat zu diesem Thema das Merkblatt Nr. 6 "Spachtelzahnungen für Bodenbelags-, Parkett- und Fliesenarbeiten" herausgegeben. Auch in dem TKB-Merkblatt Nr. 1 von 2007 sind in 4 Gruppen 13 verschiedene Spachtelzahnungen aufgeführt und den Anwendungen in der Tabelle 4 (Technisch geeignete Parkettklebstoffe für verschiedene Parkettarten) zugeordnet. Grundsätzlich gilt für den Verleger: Eine ausreichende Benetzung der Parkettrückseiten muss sichergestellt sein. Dazu sind bei der Verarbeitung der Klebstoffe die Richtlinien der Hersteller zu beachten.

Die Auswahl der geeigneten Zahnspachtel erfolgt nach Herstellerangabe und nach der Zahnspachteltabelle im TKB-Merkblatt 6.
Parkettklebstoffe lassen sich auch stehend auftragen
oder aus der Klebstoffpistole in Verbindung mit einer Unterlagsmatte.

aus ParkettMagazin 06/10 (Klebstoffe)