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Fischgrät-Verlegung mit dem Zweischichtstab Eifelland Eco-Floor

Würfel und Bordüre in Sonderanfertigung


Zum Vertriebsgebiet des Parkettimporteurs und Großhändlers Karl-Heinz Heift in Nickenich gehört Liechtenstein, wo das Parkettatelier Gstöhl aus Vaduz zu den Kunden zählt. Besonderer Erfolg wird dort mit der Produktlinie Eco-Floor aus dem Eifelland-Sortiment von Heift verzeichnet. Selten besteht jedoch Gelegenheit, die Möglichkeiten des Produkts so auszuschöpfen, wie in einem Privathaus in Vaduz.

Das Einfamilienhaus in bevorzugter Hanglage geriet beim Innenausbau unter Zeitdruck. Als das Parkettatelier mit den Arbeiten beginnen sollte, traten sich viele Gewerke noch auf die Füße. Der Platz für bis zu acht Parkettlegern wurde knapp. Erschwerend kam hinzu, dass der 7 cm dicke Zement-Heizestrich noch nicht ausreichend durchgetrocknet war. Messungen ergaben 2,1 bis 2,4% Feuchtegehalt - normalerweise die eingebaute Garantie für Parkettschäden. Gelöst wurde das Problem mit einem Systemaufbau aus dem Voranstrich Sikafloor 156 (der gegen einen Feuchtegehalt bis zu 4 % absperrt) und dem Klebstoff SikaBond T 55.

Mit dem Zweischichtparkett Eifelland Eco-Floor mit 5 mm Nutzschicht, das auf 200 qm im gesamten Haus verlegt wurde, strebte der Bauherr eine zeitlos-klassische Lösung an. Er wählte Eiche in AA-Sortierung und entschied sich für eine Bodengestaltung im Fischgrätmuster mit Dekorwürfeln und Bordüre. Beim Hersteller in Kroatien angefordert wurde die Sonderanfertigung der Schmuckelemente aus den gewünschten Holzarten europäischer Ahorn und Afrormosia.

Sika Deutschland GmbH
Das Parkettleger-Team des Parkettatelier Gstöhlaus Vaduz.
Sika Deutschland GmbH
Trotz Zeitdrucks konnte das Projekt termingerecht abgeschlossen werden.

Rechtzeitig und passgenau kam die Ware in Liechtenstein an, so dass die Parkettleger das vorher exakt berechnete Verlegemuster nur noch
auf den Boden übertragen mussten. Präzision und Sorgfalt waren gefordert, vor allem beim Fischgrät innerhalb der Bordüre, das zur Wand hin winkelrecht auszufachen war.

Das in roh vorgeschliffenem Zustand verlegte Parkett wurde abschließend mit einem Dreifachaufbau aus Bona Tech Prime und Bona Tech Mega hochwertig versiegelt. Obwohl unter erschwerten Bedingungen ausgeführt, konnte das Projekt zeitgerecht und einwandfrei übergeben werden und fand den uneingeschränkten Beifall des Auftraggebers.

aus ParkettMagazin 04/02 (Referenz)