Studie Bodenbelagsmarkt
Stellenmarkt

Branchen-Planer

Belgien Special

Artikel-Archiv


Remmers Baustofftechnik GmbH

Hausschwamm - gefährlicher Holzzerstörer


Der Hausschwamm gilt als einer der gefährlichsten Holzzerstörer. Er kommt überwiegend in Altbauten vor, ist schwierig zu bekämpfen und breitet sich auch bei geringer Holzfeuchte schnell aus. Selbst bei zwischenzeitlicher Trockenheit stirbt der Hausschwamm nicht ab, sondern "wartet", bis für ihn wieder günstigere Lebensbedingungen herrschen.

Bedroht von diesem Pilz war die Stiftskirche St. Florian in Oberösterreich. Hier, wo der Komponist Anton Bruckner seine letzte Ruhestätte gefunden hat, hatte es der Volksaltar buchstäblich "in sich". Ein zehn Kubimeter fassender Hohlraum unter dem Podium war voller Hausschwamm.

Bereits Mitte der 90er Jahre hatte eine Generalsanierung der gesamten Kirche stattgefunden. Trotzdem zeigte sich das Problem nun erneut. Weder im Altarrraum noch in der Krypta gab es hierfür eine Erklärung.

Remmers Baustofftechnik GmbH
Mit dem Endoskop wird durch ein Bohrloch der Hausschwamm-Befall im Hohlraum unter den Marmorfliesen festgestellt.

Durch zwei Kernbohrungen im Marmorboden konnte mit einem Endoskop das Ausmaß des Befalls festgestellt werden. Mit dem von der Remmers Baustofftechnik entwickelten Spezialprodukt Adolit M flüssig machten sich Bautensanierer daran, den Hausschwamm im Schaumverfahren zu bekämpfen. Über die Bohrlochöffnungen wurde 60 kg des flüssigen Imprägniermittels sechs Stunden lang in den Hohlraum gepumpt, bis dieser völlig beschäumt war.

Dank dieser Maßnahme wurde der Hausschwamm dauerhaft vernichtet und die Bausubstanz des Volksaltars gerettet.

aus ParkettMagazin 05/02 (Referenz)