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Schmitz-Werke GmbH & Co. KG

Schmitz-Werke: Investitionen in innovative Produkte zahlen sich aus


Bei den Schmitz-Werken (Emsdetten) zahlen sich die Investitionen in Innovationen wie Funktionstextilien aus: Immerhin stieg der konsolidierte Umsatz der Gruppe 2004 um 3% auf 105,5 Mio. EUR. Nicht konsolidiert ergibt sich ein geringfügiges Minus von 1,9%, weil 2003 noch Weber Pippig & Reichel bis zu seiner Insolvenz im August einbezogen war.

Drapilux Gardinen und Dekos gewannen im vergangenen Jahr 2% im Export und 2,9% im Inland hinzu, was Justus Schmitz angesichts des schwierigen deutschen Marktes als Erfolg wertete. Motor des Wachstums waren klar die "intelligenten" Stoffe, sprich Drapilux Air und Drapilux Bioaktiv, wobei man sich in Emsdetten noch etwas mehr Schub von ihnen erhofft hatte. Künftig soll die Vermarktung in Richtung Krankenhäuser, Kliniken und Pflegeheime intensiviert und der Umsatz so angeschoben werden.

Markilux-Markisen hatten es 2004 schwer, an das ausgesprochen gute Vorjahr anzuknüpfen, konnten es schließlich aber sogar noch leicht übertreffen. Dazu trugen vor allem technische Neuerungen bei wie die Gelenkarmmarkise mit Rundstahl-Gliederkette oder die fertigmontierte Wintergarten-Markise. Bei Swela-Freilufttextilien haben die neuartigen Sunsilk-Markisenstoffe und die besonders für das Objekt geeigneten transparenten Transolair-Stoffe für "ein stolzes Wachstum" gesorgt. Allerdings sei der Markt preislich sehr stark umkämpft, bedauerte Justus Schmitz.

Schmitz-Werke GmbH & Co. KG
Die Schmitz-Werke haben 2004 in allen drei Segmenten Dekos und Gardinen, Markisen und Freilufttextilien zugelegt und profitierten dabei von ihrer konsequenten Innovationsstrategie.

Investiert wurden 2004 über 3,8 Mio. EUR, etwas mehr als im Vorjahr. Die Anzahl der Mitarbeiter nahm von 738 auf 795 zu. Die Exportquote erhöhte sich von 37,8 auf 40,3%.

In das Jahr 2005 gehen die Schmitz- Werke mit Zuversicht, da sich etliche interessante neue Produkte in der Markt einführungsphase befinden. Dennoch erwartet Schmitz nur ein verhaltenes Wachstum, da die niedrige Bewertung des US-Dollars den Aufbau des Exports in wichtige Länder erschwert und die geringe Zunahme an Kaufkraft in Euroland "die Bäume nicht in den Himmel wachsen lässt".

aus BTH Heimtex 02/05 (Wirtschaft)