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Parador GmbH & Co. KG

Parador: Massivholzdiele als 1-Stab und Mehrstab


Mit der Massivholzdiele "La Strada" hat Markenanbieter Parador sein Bodensortiment abgerundet. Es gibt zwei Varianten, beide mit gebrochener Kante (Fase): Die 1-Stab-Massivdiele besteht aus einem 20-21 mm dicken durchgehenden Holzstück. Zehn Holzarten werden angeboten (Fichte, Kiefer, Kirsche, Buche, Ahorn, Lärche, Eiche, Kempas, Merbau, Jatoba). Die längenverleimte Mehrstab-Diele "La Strada Eiche" verfügt als Alternative über eine Breite von 200 mm und ist in den Längen 1.900 und 2.000 mm erhältlich.

Seit März im Handel, wird "La Strada" werkseitig mit einer offenporigen Ölimprägnierung ausgeliefert. Bei starken Verschmutzungen oder Beschädigungen lässt sich diese Oberfläche partiell renovieren.

Verlegeformen

1. Zur Verlegung auf Balkenlage wird eine Unterkonstruktion aus Kant- oder Lagerhölzern schwimmend auf Trittschall-Dämmstreifen (z.B. Kokosfaser) gelegt. Zwischenräume müssen zur Wärmedämmung mit Isolierung (z.B. Zellulose-Schüttflocken) ausgefüllt werden. Dann werden die Massivdielen in Nut und Feder miteinander verbunden und mit Spezialschrauben durch die Feder im 45 Grad Winkel auf der Balkenlage verschraubt.

2. Schnellere Montage erlaubt die Verlegung auf OSB- oder Verlegespanplatten, die bereits in Nut und Feder schwimmend auf den Untergrund gebracht wurden. Hier liegen die Dielen vollflächig auf und können an beliebiger Stelle verschraubt werden.


3. Vollflächige Verklebung auf dem Untergrund sorgt für einen angenehmen Raumschall. Ein weiterer Vorteil ist die geringere Aufbauhöhe. Allerdings: Späterer Austausch beschädigter Dielen ist aufwändig.

Allgemein wird eine Verlegung bei Holzfeuchte 10 % plus/minus 2 % empfohlen. Der Untergrund muss trocken, eben und fest sein. Gegen Restfeuchte aus dem Estrich soll eine PE-Folie als Feuchtigkeitsbremse schützen. Fallweise ist eine Feuchtigkeitssperre nach DIN erforderlich.

Als Dehnungsabstand zur Wand und festen, aufgehenden Bauteilen sind mindestens 15 mm einzuhalten. Wer starke Zeichnungen der Natur im Bodenbild reduzieren möchte, dem schlägt Parador vor, eine Verschnittmenge von 5 % einzukalkulieren und Reststücke am Anfang oder Ende einer Reihe einzusetzen.

aus ParkettMagazin 03/03 (Sortiment)