Velux Deutschland GmbH

Erste Entscheidung im Velux Architekten-Wettbewerb 06


Die Nominierten des diesjährigen Velux Architekten-Wettbewerbs unter dem Titel "Im Licht der Öffentlichkeit" stehen fest: Die eingereichten Projekte von Becker Architekten, Matthias R. Schmalohr Architekt sowie Meck Architekten überzeugten die Fachjury einstimmig. Lobende Erwähnungen erhielten zusätzlich die Arbeiten von Gassner & Zarecky Architekten sowie Berrel Architekten. Nominiert wurden bereits realisierte Objekte, die sich durch einen außergewöhnlichen Gesamtentwurf sowie hohe technische und gestalterische Qualität beim Einsatz von Produkten aus dem Hause Velux auszeichnen.

"Die nominierten Entwürfe haben die gesamte Jury überzeugt, weil sie dem Thema Dachflächenfenster zum Teil ganz neue Aspekte abgewinnen konnten", erklärte Jury-Vorsitzender Andreas Hild (Hild und K Architekten, München) nach der Nominierung. Die Jury, der neben Hild auch Lichtplaner Prof. Peter Andres und weitere Architekten sowie Medienvertreter der Fachpresse, Christian Schittich (Chefredakteur von "Detail"), und der Publikumspresse, Thomas Eichhorn (Redakteur bei "Schöner Wohnen"), angehörten, nominierte insgesamt drei Einreichungen. So ist das denkmalgeschützte Haus in der Münchner Innenstadt (Projekt von Meck Architekten) wesentlich geprägt durch den außergewöhnlichen Einsatz von Dachflächenfenstern: Mit den tiefen, schräg gestellten Laibungen der Oberlichter wird das Thema Mansardendach neu interpretiert. Gleichzeitig wirken die Fenster als Lichtschaufeln, die durch ihre Orientierung in Ost-West-Richtung den Raum je nach Tageslicht und Jahreszeit in unterschiedlichen Lichtstimmungen erscheinen lässt. Die Raumwirkung und die raffinierte Lichtlenkung werden durch die zurückhaltend edle Materialität des Lärchenholzbodens und der schwarz gestrichenen Einbauelemente wirkungsvoll unterstrichen.

Auch die Arbeit von Becker Architekten, ein Doppelhaus auf einem Restgrundstück inmitten einer Bebauung aus den 70er Jahren, besticht durch den Umgang mit Tageslichtqualitäten in seiner gesamten Bandbreite: Neun "Lichtkanonen" bringen das Zenitlicht vom zentralen Treppenhaus bis in das Untergeschoss. Über Seitenlichtbänder werden die Wohnräume mit Tageslicht versorgt.

Den vier Dachwohnfenstern im Gebäude des Architekten Matthias R. Schmalohr kommt hohe ästhetische Bedeutung zu: Von außen öffnen sie die glatten, fast glänzenden Dachflächen. Innen setzen sie das offene, fließende Raumgefühl fort und bringen gezielt Tageslicht ins Obergeschoss.

Die endgültige Entscheidung liegt jetzt bei den über 2 Millionen Lesern von "Schöner Wohnen": Sie wählen in der Oktober-Ausgabe aus den nominierten Arbeiten ihre Favoriten, deren Preisträger mit insgesamt 10.000 EUR belohnt werden. Der Gewinner hat zusätzlich die Chance das Siegerprojekt in einer Velux Anzeigenkampagne zu präsentieren.
aus BTH Heimtex 09/06 (Marketing)