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Windmöller Flooring Products GmbH

Witex-Marketing-Aktivitäten


Mit dem Ziel, seine eigene Marke bei Parkett und Laminatboden in den Vordergrund zu rücken, unternimmt Witex eine Reihe von Marketing-Maßnahmen.

1. Frühjahrspromotion:
Mit einem Ankündigungsschreiben bei seinen Handelspartnern offerierte Witex Anfang 2001 einen Strauß von Werbemaßnahmen. Im Zentrum stand ein Funkspot mit Lindenstraßen-Schauspielerin Annemarie Wendl ("Else Kling). Endverbraucher konnten über eine Hotline Informationen abrufen. Tageszeitungsbeilagen, Gewinnspiel und Internet-Unterstützung liefen parallel. Im Ergebnis beteiligten sich 113 Händler. Sie finanzierten die bundesweite Streuung von 10 Millionen Beilagen. Im beauftragten Callcenter meldeten sich per Hotline rund 12.000 Endverbraucher.

2. Timber Loc-Mailing:
6.000 Timberloc-Muster gingen per Post an den textilen Groß- und Einzelhandel, sowie an den Holzhandel. Im attraktiven, mediterran-farbigen DIN-A-5-Karton mit Prospektbeilage verpackt, zeigten die beiden Paneel-Proben, was Timber Loc ausmacht: eine feste, leimlose Verbindung, die auseinander zu schieben, aber nicht auszuklicken ist.

Windmöller Flooring Products GmbH
Schaubild des Shop-in-Shop-Aufbaus aus der Vogelperspektive.

3. Hartbelag-Studio:
Mit der Erkenntnis, das eigene Produkt über Displays beim Endverbraucher attraktiver darzustellen und den Servicebereich auszubauen, wurde in Testmärkten ein Hartbelag-Studio installiert. Zwei Varianten standen zur Verfügung: mit und ohne Palettenware. Das Resultat: Sogar in schwachen Absatzgebieten funktionierte die Maßnahme und brachte den geforderten Umsatz von 3.000 DM pro Quadratmeter. Nun sollen Möblehäuser und Wohnen & Sparen Märkte im kommenden Jahr mit dem Hartbelag-Studio ausgestattet werden.

4. Shop in Shop:
Weil im Fachhandel neue Lösungen gesucht werden und auch in den Baumärkten der Druck steigt, entwickelt Witex ein eigenes Shop-in-Shop-System zur optimalen Darstellung der Produktgruppen Laminat, Parkett, Kork und Zubehör. Die Finanzierung kann über einen Leasing-Vertrag laufen. Mit 120, 80 oder 56 Quadratmetern stehen drei Grundflächen zur Wahl. Von der Decke hängen einseitig bedruckte Großbanner. Über 2 Meter hohe Displays halten je ein herausnehmbares und ein fest verklebtes Warenmuster. Am Verlegetisch lassen sich Demonstrationen durchführen. Im Multimedia-Bereich ist Online-Bestellung möglich und die 1,30 m hohe Stellwandabtrennung schirmt den äußeren Betrachter nicht ab. Verbraucherbetreuung ist der zentrale Punkt. Deshalb findet sich inmitten der Warenpräsentation ein Beratungstisch. DIY-Verkäufer müssen, um Kompetenz zu erlangen, zur Witex-Schulung. Mit Hammer-Märkten wurde bereits eine solche Kooperation vereinbart. Auf der Domotex 2002 wird das neue Shop-in-Shop-System offiziell vorgestellt.

aus ParkettMagazin 05/01 (Marketing)