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Neues Ipnomed-Konzept in Ingolstadt gestartet


Neufahrn - Aspekte der Gesundheitsvorsorge werden künftig die Megatrends auch in der Möbelbranche mitbestimmen, so die Prognosen von Trendforschern. Mit dem Vermarktungskonzept Ipnomed will der Einkaufsverband MZE in Neufahrn seinen angeschlossenen Bettenhändlern die Chance bieten, von diesen Trends zu profitieren. In Ingolstadt eröffnete das erste frei stehende Geschäft, das nächste soll demnächst in Rees in Nordrhein-Westfalen entstehen.

Als Eigenmarke bietet das neue MZE-Konzept Matratzen, Rahmen, Wasser- und Luftbetten sowie Bettwaren, die gesundheitliche Aspekte bündeln. "Als Vertriebskonzept steht es für Erfolg, denn damit kann sich der Fachhandel nachhaltig vom Preiswettbewerb absetzen", verspricht MZE-Vertriebsleiter Helmut Stauner. "Die Themen Gesundheit und Vorsorge werden in den nächsten Jahren an Aktualität noch zulegen. Menschen, die immer älter werden, eine Gesundheitspolitik, die immer mehr Eigenverantwortung einfordert - die Kunden werden für Vorsorge- und Gesundheitsthemen immer mehr sensibilisiert und suchen nach Produkten, die diesbezüglich neue Anforderungen erfüllen. Wer sich rechtzeitig darauf einstellt, wird zu den Gewinnern im Megatrend der nächsten Jahre zählen", prognostiziert MZE-Geschäftsführer Rüdiger Gehse. Vor diesem Hintergrund wurde das Vermarktungskonzept Ipnomed entwickelt.

Dem Händler bietet das Konzept die Chance, sich statt mit aggressiver Preisgestaltung mit einem inhaltlich anspruchsvollen Konzept zu profilieren. "Gesundheit lässt sich nicht rabattieren" ist dabei ein Schlagwort, das zugleich anzeigt, wie sich Ipnomed positioniert. Rote oder durchgestrichene Preise soll es laut Stauner nicht geben. Während der Markt sich derzeit in Niedrig- und Hochpreis-Konzepte splittet, positioniert MZE das Ipnomed-Konzept in der "goldenen Mitte". "Umsetzen lässt sich das flexible Vertriebskonzept sowohl Shop-in-Shop als auch als eigenständiger Geschäftstyp bereits ab 150 qm", so Helmut Stauner. Ein weiteres Argument: "Der erforderliche Kapitaleinsatz ist gering. Bei außerdem überschaubaren Personal- und Raumkosten ist der Händler schnell in der Gewinnzone."

Die Ipnomed-Kollektion beinhaltet - neben Rahmen, Wasser- und Luftbetten sowie Bettwaren - eigene Matratzen und Unterfederungen, die vor Ort jeweils zusammen mit hochwertigen und renommierten Markenprodukten präsentiert werden; in Ingolstadt zum Beispiel Tempur und Climabalance. "So schaffen wir eine eigene Informationswelt, in der auch die Industriepartner mit ihrer Markenreputation zum Erfolg beitragen." Die Matratzen-Kollektion ist in vier preislich unterschiedliche Segmente geteilt: Aktiv bildet die preisaggressive Linie im Bereich 149 bis 299 Euro. Comfort stellt den ergonomischen Aspekt stärker heraus und rangiert preislich zwischen 399 und 499 Euro. Premium verspricht höchsten Komfort und beste ergonomische Eigenschaften, bei Preisen zwischen 549 und 599 Euro. Senio zielt auf die 50+ Generation und wirbt mit Schlaflösungen auf höchstem Niveau mit Zusatznutzen. Die Preise rangieren zwischen 699 und 1.399 Euro. Das Top-Produkt ist eine Mehrzonen-Kaltschaumkern-Matratze mit handverflochtenen Komfortschaumstegen und thermoelastischer Einlage im Schulterbereich.


Für die Umsetzung der Ipnomed-Welt am POS stellt MZE ein ansprechendes Ladenbaukonzept, das bis ins Detail aufeinander abgestimmt ist. Auch die Bereiche Ausbildung und Serviceanforderungen sind kompetent gelöst. "Herzstück des neuen Vermarktungskonzepts ist jedoch die Kommunikationsstrategie. Hier stehen unseren Lizenznehmern umfangreiche Marketingmodule zur Marktbearbeitung zur Verfügung."

Erstmals vorgestellt wurde das Ipnomed-Konzept auf dem MZE-Gemeinschaftsstand der Heimtextil 2007 in Frankfurt - mit großem Erfolg. Nach der ersten Eröffnung in Ingolstadt Ende Januar durch die A. Schwarzmeier GmbH (Am Stein 9) sollen in Kürze weitere sieben Häuser folgen. "Mittelfristig rechnen wir in Deutschland mit insgesamt 150 Ipnomed-Lizenzpartnern", so Helmut Stauner. "Unsere Partner sind von diesem Konzept so überzeugt, dass sie schon überlegen, sich damit noch ein zweites Standbein zu etablieren", freut sich Rüdiger Gehse.

aus Haustex 04/07 (Marketing)