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Glunz AG

Glunz: Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage


Der Gewinn vor Steuern der Glunz AG war im ersten Halbjahr 2004 mit 7,6 Mio. EUR wieder positiv, nachdem das Unternehmen, das zur portugiesischen Sonae Indstria gehört, im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres noch ein Minus von 14,2 Mio. EUR bilanzieren musste. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Holzwerkstoffproduzenten stellte sich in den ersten sechs Monaten 2004 auf 5,6 Mio. EUR im Vergleich zu einem Minus von 16,4 Mio. EUR im Jahr zuvor. Der Umsatz der Glunz AG erhöhte sich um 33 % auf 208 Mio. EUR.

Die Marktsituation in der Produktgruppe MDF hat sich insgesamt nach Unternehmensangaben gegenüber dem Vorjahreszeitraum verschlechtert, wobei sich im zweiten Quartal jedoch eine deutliche Marktbelebung abgezeichnet habe. Umsatz im ersten Halbjahr 2004: 73,2 Mio. EUR (1/2003: 67,6 Mio. EUR), dank einer Absatzsteigerung bei insgesamt niedrigeren Durchschnittspreisen.

In der Produktgruppe Spanplatten erhöhte Glunz den Absatz insbesondere in Osteuropa und Südostasien. Umsatz: 56,3 (44,1) Mio. EUR, wobei die Preise tendenziell anzogen, aber noch immer unbefriedigend seien.


Die gute Absatz- und Preisentwicklung im Bereich OSB habe sich auch im ersten Halbjahr 2004 fortgesetzt, die Preise stiegen deutlich. Umsatz: 51,6 (19,8) Mio. EUR.

Die 2003 eingeleiteten Umstrukturierungsmaßnahmen haben zu einer Verringerung der Mitarbeiterzahl per 30. Juni 2004 um 7,2 % geführt. Probleme bereiten der Glunz AG die überproportionale Steigerungen der Energiekosten und der Kosten für den Rohstoff Holz.

aus ParkettMagazin 04/04 (Wirtschaft)