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Glunz AG

Glunz Holzwerkstoffe hat erstes Quartal 2004 besser abgeschlossen


Unter guten Vorzeichen ist Glunz in das Jahr 2004 gestartet. Stützen der positiven Entwicklung sind steigende OSB-Umsätze, eine erhöhte Nachfrage nach Spanverlegeplatten, ein guter Start der neu entwickelten durchgefärbten MDF-Platten, der anhaltende Erfolg von Holzbausystem-Lösungen unter der Marke AGEPAN sowie gesteigerte Exporte nach Osteuropa.

Trotz einer anhaltend schwachen Ertragslage in der deutschen Holz- und Möbelindustrie sowie der Bauwirtschaft führten die Aufgabe unrentabler Geschäftsaktivitäten, eine konsequente Optimierung der Geschäftsprozesse, verbesserter Service sowie eine Erneuerung des Management-Teams in den vergangenen Jahren zu einem Gewinn von 2,4 Mio. EUR im ersten Quartal 2004. Das Geschäftsjahr 2003 war unbefriedigend verlaufen. Mit 332,7 Mio. EUR hatte der Umsatz des Konzerns im Vergleich zu 2002 lediglich um 1,5% zugelegt. Die im Sonae-Konzern maßgebliche Kennzahl zur Bewertung des geschäftlichen Erfolgs EBITDA (Jahresüberschuss vor Steuern, Zinsergebnis und Abschreibungen) sank im Berichtsjahr um 22% auf 8,2 Mio. EUR.

Für das laufende Jahr geht der Vorstand von einer weiteren Stabilisierung der Lage bei Glunz aus. Wachstumsimpulse von außen werden aber nicht erwartet. Die Aktionäre stimmten einer vereinfachten Kapitalherabsetzung um rund 65 Mio. EUR zum Ausgleich vorgetragener Verluste und einer Kapitalerhöhung um rund 65 Mio. EUR durch den Mehrheitsaktionär Tableros de Fibras S.A. (TAFISA) zu. Mit dieser Maßnahme erhöht sich die Eigenkapitalquote von Glunz auf über 30%.


aus ParkettMagazin 03/04 (Wirtschaft)