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ZVPF Zentralverband Parkett und Fußbodentechnik e.V., BIV Parkettlegerhandwerk und Bodenlegergewerbe

Joachim Barth zur Frage: Was kann der Zentralverband Parkett und Fußbodentechnik tun?


Zunächst müssen wir uns selbst moralisch aufrichten. Wir sind kraft Gesetz keine schlechteren Handwerker geworden. Ich möchte mich nun auf die Themen Öffentlichkeitsarbeit und Qualitätsoffensive konzentrieren. Die Innungs- und Verbandsmitgliedschaft muss einen höheren Stellenwert im Bewusstsein der Verbraucher erfahren. Qualitätsverbesserung, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Sauberkeit, Ordnung und Fairness - das sind Tugenden, die letztendlich ausschlaggebend für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sind.

Die GISBAU haben wir aufgefordert, endlich die lang versprochene Bestätigung zur Gefahrgeneigtheit unseres Handwerks schriftlich auszusprechen. Sollte uns die Bestätigung versagt werden, muss als logische Folge eine günstigere Gefahrenklasse für unser Gewerk verlangt werden und für die Einsteiger ohne Nachweispflichten eine deutlich höhere.


Die tangierenden Gewerke betreffend suchen wir engere Zusammenarbeit. Darunter fällt die gemeinsame Schaffung einer europäischen ATV für Parkett und Bodenbelagsarbeiten. In Bezug auf die Zulieferindustrie sollten wir handwerksfreundliche Verhaltenweisen, Leistungen und Produkte auszeichnen. Es kann nicht Wunsch der Industrie sein, auf Gedeih und Verderb und zu jedem Preis die Produkte zu vermarkten und es darf ihr nicht egal sein, wer ihre Produkt verarbeitet."

aus ParkettMagazin 03/04 (Wirtschaft)