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GD Holz Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V.

Soll der Holzfachhandel selber Parkett legen oder mit Verlegebetrieben kooperieren?


Seit Parkettleger und Raumausstatter nach der neuen Handwerksnovelle unter die zulassungsfreien Gewerke fallen, können Holzfachhändler einen Verlegeservice anbieten, ohne in die Handwerksrolle eingetragen zu sein. "Allerdings", so Hans Joachim Brandt, "verlangt ein geklebter Boden handwerkliches Know how und saubere Leistung. Das lässt sich am ehesten mit qualifizierten Verlegepartnern erreichen."

Als Tagungsleiter der Fachtagung "Geklebte Holzfußböden" des GD Holz machte Brandt Ende Januar vor über 60 Teilnehmern deutlich, dass der Einzelhandel hochwertig ausgebildete Verlegepartner braucht. Das Marktpotenzial für geklebte Böden schätzt Brandt auf 10 bis 15 % aller verkauften Holzfußböden. Insgesamt sieht er sogar einen neuen Trend zur Verklebung. Voraussetzung ist allerdings, dass der Holzfachhandel die Vorteile eines geklebten Bodens dem Kunden in einer Ausstellung "begehbar" machen kann. Als weitere Dienstleistung sollte er ein Verlegeangebot in der Hinterhand haben. Ob er dabei eingesessenen Parkettlegern Konkurrenz machen oder mit ihnen zusammenarbeiten will, bleibt eine Frage, die im Hinblick auf Qualität, Gewährleistung und Wirtschaftlichkeit entschieden werden sollte.


aus ParkettMagazin 02/04 (Wirtschaft)