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Interview: Wiparquet-Vertriebsleiter (Deutschland) Detlef Kreysing

Versand-, Groß- und Holzhandel sowie Filialisten im Visier

Detlef Kreysing, für den deutschen Markt der Classen-Tochter Wiparquet zuständig, sieht gute Chancen für die Premiummarke Wiparquet. Mit umfassenden Erfahrungen in der Bodenbelagsbranche und profunden Kenntnissen der Handelsstrukturen ist er überzeugt, weitere Marktanteile für Wiparquet hinzugewinnen und die Marke nachhaltig im Markt zu platzieren zu können.

ParkettMagazin: Wie ist der Wiparquet-Vertrieb organisiert? Von wo aus und von wem wird er gesteuert?

Detlef Kreysing: Wiparquet-Geschäfte werden von mir bundesweit von Kaisersesch bzw. von meinem Homeoffice in Hilden bei Düsseldorf aus gesteuert. Das geschieht in enger Absprache mit der Geschäftsleitung. Die Auftragsabwicklung wird in Kaisersesch vorgenommen. Dazu habe ich derzeit drei Damen in meinem Team.

ParkettMagazin: Wo liegt der stärkste Absatz, in Deutschland oder im Ausland?

Kreysing: Das hält sich mit 50 : 50 ungefähr die Waage.

ParkettMagazin: Wie haben sich die Wiparquet-Umsätze innerhalb der Unternehmensgruppe entwickelt?

Kreysing: Nach einer längeren Stagnation gab es in 2003 jetzt im Inland ein Umsatzplus von etwa 65 %.

ParkettMagazin: Wiparquet gilt als Premiummarke der Classen-Gruppe. Welche Zielgruppen werden angesprochen?

Kreysing: Die Zielgruppen sind Filialisten, der Farben-Tapeten-Bodenbelags-Groß-handel, Holzhandel und der Versandhandel. Das Premium-Programm - Wiparquet gelabelt - läuft sowohl im Paletten-Geschäft wie auch im Anbruch. Ein zusätzliches Netto-Programm als neutral verpackte, weiße Ware gibt es nur in der Palettenabgabe. Die Lieferung kann in der Regel sofort ab Lager erfolgen.

ParkettMagazin: Wie sieht es mit dem Wiparquet-Außendienst aus?


Kreysing: 2003 haben wir eine totale Reorganisation des Außendienstes vorgenommen. Von den seinerzeit vier Außendienstmitarbeitern ist nur noch einer bei uns beschäftigt. Insgesamt sind jetzt acht Außendienstler für Wiparquet in Deutschland tätig.

ParkettMagazin: Premiummarke - Premiumservice? Wie unterstützen Sie ihre Kunden?

Kreysing: Für alle Produkte gibt es Aufsteller, Broschüren und Musterkollektionen in Form von "Henkelmännern". Außerdem haben wir die große Classen-Logistikpower im Hintergrund.

ParkettMagazin: Wie steht es um Lizenzen? Gibt es Irritationen bei den Kunden?

Kreysing: Davon ist mir nichts bekannt.

ParkettMagazin: Nimmt der Vertrieb Einfluss auf die Produktentwicklung?

Kreysing: Ja, wir nehmen die Trends am Markt auf und geben sie an die Entwicklung weiter. Dazu gehört zum Beispiel das Thema Trittschalldämmung. Wir fühlen uns aber in vielen Bereichen auch selber als Trendsetter. Wiparquet hat einiges geleistet. Im Design besitzen wir eine Vorreiterrolle. Das bringt uns Reputation und Akzeptanz.

ParkettMagazin: Welche Themen stehen auf der Domotex im Mittelpunkt?

Kreysing: Es gibt eine Menge chice Sachen. Bei Wiparquet werden als Neuheiten die 3D-V-Fuge und die Syncro-Technik in den Mittelpunkt gestellt.

aus ParkettMagazin 06/03 (Wirtschaft)