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Uzin Utz AG

Uzin koppelt sich von Branchenkrise ab


Die Hauptversammlung der Uzin Utz AG, Ulm, hat das Unternehmen ermächtigt, bis Ende 2004 bis zu 10 % des Grundkapitals an eigenen Aktien zu erwerben. Damit verlängert die Uzin das bereits im zurückliegenden Jahr beschlossene Programm um ein weiteres Jahr.

Die Aktionäre bestätigten außerdem den bisherigen dreiköpfigen Aufsichtsrat. Prof. Dr. Brun-Hagen Hennerkes, Stuttgart, Frank W. Dreisörner, Krefeld, und Heinz-Werner Sichler, Kronberg, wurden für eine weitere Periode in den Aufsichtsrat gewählt. Den Vorsitz wird weiterhin Hennerkes wahrnehmen.

In ihrer Bilanzpressekonferenz Anfang Mai vermeldete die Uzin Utz AG Rückgänge in Deutschland (-11,8 %), aber ein erfolgreiches Auslandsgeschäft. Allein der britische Markt wuchs um 56 %. Positive Impulse kamen zudem von den 1998 erworbenen Produktionsstätten in der Schweiz. Im Geschäftsjahr 2002 steigerte der Systemanbieter für Produkte der Fußbodentechnik den Umsatz auf 106,8 Mio. EUR. Die "Innovationsrate" - der Anteil der Produkte, die jünger als fünf Jahre sind - stieg auf 29%. Die Zahl der Mitarbeiter erreichte 463. Vorstandsvorsitzender Dr. H. Werner Utz: "Jetzt wird deutlich, dass es uns gelungen ist, die Chancen, die in der Krise liegen, für uns zu nutzen." Die Dividende ist um 30 % erhöht worden.


Für 2003 ist H. Werner Utz zurückhaltend optimistisch: "Zusammen mit den Zuwächsen, die wir vor allem in den wichtigen Märkten Frankreich, Polen, Großbritannien und der Schweiz, aber auch in China erzielen, rechnen wir mit einem weiteren Ausbau unserer Marktposition."

aus ParkettMagazin 03/03 (Wirtschaft)