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Loba GmbH & Co. KG

Loba: Wasserlack auf eingefärbtem Holzboden


Die Erwartungen, die Loba in die Interzum und deren internationale Anziehungskraft gesetzt hatte, wurden enttäuscht. Gänzlich unterrepräsentiert blieben deutsche Interessenten.

Mit einem derzeitigen Exportanteil von 50 % trage Loba rund 40 % des Exports innerhalb der CTA. Allein in den ersten fünf Monaten des Jahres 2003 ist, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum, eine Steigerung des Exports um 45 % erzielt worden, berichtete Dieter K. Bonn. Auf dem polnischen Markt sei Loba "seit langem etabliert"; weitere Zuwächse würden laufend verzeichnet. Russland schicke sich an, mit einem Wachstum in der Größenordnung um 150 % zum drittgrößten Exportmarkt der Loba aufzusteigen. Der US- Markt entwickele sich trotz Währungshemmnissen "lebhaft". In Asien brachten Abschlüsse mit großen Fertigparkettproduzenten "wesentliche Fortschritte"; vielsprechend auch seien die Anfänge in Großbritannien, Spanien und Portugal.

Die Anteile des neuen Loba-Wassersiegels Lobadur WS Global am Exporterfolg sind von Land zu Land unterschiedlich. Das nicht der Gefahrstoffverordnung unterliegende Produkt wurde als Ersatz für stark lösemittelhaltige Parkettlacke im Sinne der TRGS 617 entwickelt. In Deutschland tritt "Global" zunehmend an die Stelle von "Rapid". Im ersten Jahr nach der Einführung sei der mit Global erzielte Mengenumsatz vergleichbar gewesen mit dem vorherigen Jahresumsatz von Rapid, berichtet Bonn. Zu den Vorzügen des Produkts gehören eine geringe Tendenz zur Kantenverleimung, die Eignung für schubfest verklebtes Stab- und Mosaikparkett, Dielenböden, Holzpflaster und Hochkantlamellenparkett sowie für Fußbodenheizung. Bei Exotenhölzern und unbekannten Hölzern werden wegen möglicher Farbtonveränderungen Vorversuche empfohlen.

Loba GmbH & Co. KG
Loba belegte in Gemeinschaft mit dem Landhausdielen-Anbieter
Silva einen informativen und ansehnlichen Stand.

Als Neuheit wurde auf der Interzum "Procolor", ein Produkt zum Färben von Holzböden, vorgestellt. Die Inititalzündung für die Entwicklung, die auf der Erfahrung mit Öl aufbaut, gab ein großer Objektauftrag. Loba rechnet nunmehr in Deutschland mit mehr Interesse an eingefärbten Böden. "Procolor" wird im Spachtelverfahren aufgetragen und mit braunem Pad ins Holz einmassiert. Ansatzfreies Einfärben vor Ort - mit herkömmlichem Beizen nur schwer zu erzielen - stelle hier kein Problem dar, versichert Loba. Bei Trocknung über Nacht lässt sich der mit "Procolor" behandelte Boden anschließend mit jedem Loba-Wasserlack/ 2K-Lack im dreischichtigen Vollaufbau behandeln.

aus ParkettMagazin 03/03 (Wirtschaft)