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Innung Parkettlegerhandwerk und Fußbodentechnik für Mittel- und Oberfranken

Warum die Innung Mittel- und Oberfranken ihre Handwerkskammerbeträge auf ein Sperrkonto einzahlt


Die Innung beklagt, "keine Unterstützung unserer Interessenbereiche seitens der Handwerkskammern" erkennen zu können. Der ZDH-Spitze wird unterstellt, sich mit der Regierung über die Kürzung der Handwerksrolle-A-Berufe fast einig zu sein. In der Folge würde eine Zertifizierungspflicht mit jährlichen Nachprüfungen eingeführt, die die Meisterprüfung nicht ersetzen könne und für kleine Betriebe nicht finanzierbar sei. Vom Handwerk nicht gewollt sei zudem die geplante Verstaatlichung der Ausbildung. Dass den Parkettlegern in Bayern 4 Wochen mehr Berufsschulunterrricht aufgezwungen wurde, trüge dazu bei, aus Kostengründen viele Ausbildungsplätze zu vernichten. Unsinnig sei auch das Vorhaben, Ausbildungszeiten auf zwei Jahre zu verkürzen und Lernschwachen eine freiwillige Weiterbildung zu empfehlen. "Lernschwache", meint die Innung, "brauchen eine längere Lehrzeit." Schließlich wird den Kammerfunktionären vorgeworfen, "zu wenig organisatorische Aktivitäten zu der im Februar 2003 stattgefundenen Handwerker-Demo in München" gezeigt zu haben.


aus ParkettMagazin 03/03 (Wirtschaft)