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F. W. Barth & Co. GmbH

Barth: Indusparquet bietet gutes Wachstumspotenzial


Bau - Beim Parkettimporteur Barth, Korschenbroich, entwickelt sich die Beziehung zu dem brasilianischen Parketthersteller Indusparquet gut. Das Indus-Parkett wurde vor einem Jahr ins Sortiment aufgenommen, um der wachsenden Nachfrage nach intensiver und dunkler getönten Holzböden zu entsprechen. Diese Nachfrage hält unvermindert an und sucht vor allem auch nach hochwertigen Produkten. Die Akzeptanz des massiven Parketts ist daher für Klaus Höller, der bei Barth den Angebotssektor Tropenhölzer betraut, ganz folgerichtig.

Seit 1970 stellt Indusparquet in Brasilien Massivholzdielen, Stabparkett, Mosaikparkett, Hochkantlamellen- bzw. Industrieparkett und Leisten her. In den letzten zehn Jahren wurde mit einer technologischen Aufrüstung die Grundlage für kräftiges Wachstum gelegt. Mit einer jährlichen Produktionsmenge von etwa 1,8 Mio. qm gilt Indusparquet eigenen Angaben zufolge heute als der weltweit größte Produzent von Holzfußböden aus Tropenholz. Dabei ist das Unternehmen bestrebt, sich bei der Rohstoffbeschaffung an nationalen und internationalen Übereinkommen (IBAMA, FSC u.a.) zu orientieren und nachhaltige Forstwirtschaft zu unterstützen.


Knapp die Hälfte der Produktion wird in alle fünf Kontinente exportiert, wobei die USA der Hauptabnehmer sind. Die dort vertriebenen Produkte unterscheiden sich jedoch von denen, die Barth für den deutschen bzw. europäischen Markt selektiert. Das Europa-Sortiment umfasst Stabparkett, Dielen und Leisten in neun südamerikanischen Holzarten. Vor allem aber erfolgt die Produktauswahl nach strengen Qualitätskriterien. Das Indus-Parkett, das heute auf den deutschen Markt gelangt, entspricht laut Barth von der Produktion bis zur Verpackung deutschen Standards. Um Handel und Handwerk an das Indus-Parkett heranzuführen, bot Barth im letzten Jahr Schulungen an. "Mit gutem Erfolg", verweist Klaus Höller auf die 145 Bodenleger, denen allein der Großhändler Orth in Köln zu solch einer Schulung verhalf.

aus ParkettMagazin 01/05 (Wirtschaft)