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Parador GmbH & Co. KG

Parador investiert 6 Mio. EUR in Marketing


Parador hat nach eigener Einschätzung im Jahr 2001 einen "gewaltigen Schritt nach vorne" gemacht. Einschließlich einer Beteiligung im österreichischen Güssing erwirtschafteten die insgesamt 700 Beschäftigten der Gruppe 137 Mio. EUR, was eine Umsatzsteigerung von 7,5 % bedeutet. 30 % davon stammen aus dem Export. Im laufenden Jahr soll die Umsatzgrenze von 150 Mio. Euro überschritten werden.

Dazu investiert die Hülsta-Tochter, die im Juli 25jähriges Jubiläum feiert, kräftig in Marketing. Der Marketing-Etat beläuft sich auf 6 Mio. EUR. Davon sollen allein 2,2 Mio. EUR in die Werbung fließen. Unter dem Slogan "Ein Traum von Raum" ist eine breit angelegte Kampagne mit Anzeigen in Publikums- und Special Interest-Titeln, Großflächenplakaten und einem Faltblatt in 34 Mio. Auflage gestartet, mit der Marke die Parador neu positioniert und vor allem stärker beim Verbraucher bekannt gemacht werden soll. Darüber hinaus steigen die Coesfelder sogar in die TV-Werbung ein: Mit der Kirch-Gruppe wurde ein Sonderformat zum Abschluss eines Spielfilms vereinbart.

"Während sich andere Anbieter über Produkttechnologien profilieren oder über Preis und Qualitäten differenzieren, wollen wir die Ideen und Wünsche des Endverbrauchers im Zentrum des Markenbildes halten", erklärt Geschäftsführer Volkmar Halbe. "Authentische Bilder von "Wohnträumen" werden zu einer Erlebniswelt, in der sich der Verbraucher wiedererkennen und die eine emotionale Bindung zur Marke herstellen soll."

Parador GmbH & Co. KG
Geschäftsführer Volkmar Halbe will Parador zur Verbrauchermarke machen.
Parador GmbH & Co. KG
Pressereferentin Ulrike Feierabend-Hoffmeier: In der TV-Werbung ein Sonderformat vereinbart.
Parador GmbH & Co. KG
Parador setzt auf konsequentes Markenmanagement.

Für Diskussionen sorgte Parador 2002 mit Änderungen in der Vertriebsstruktur. Über die angestammte Kundschaft aus dem Fachhandel heraus, werden jetzt auch Großflächenanbieter bedient. "Die müssen allerdings zu uns passen", heißt es, denn die Marke dürfe nicht an Wert verlieren.

aus ParkettMagazin 01/02 (Wirtschaft)