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Uzin Utz AG

Uzin wächst durch Zukäufe


"Insgesamt zufriedenstellend" hat Verlegewerkstoffhersteller Uzin (Ulm) nach Aussagen von Vorstandschef Dr. H. Werner Utz das schwierige Geschäftsjahr 2001 gemeistert. In Zahlen ausgedrückt heißt das: Der Umsatz stieg von 97,8 auf 104,9 Mio. EUR, allerdings im wesentlichen resultierend aus externem Wachstum durch die erstmalige Konsolidierung des 2000 erworbenen Werkzeugherstellers Wolff und die neue italienische Vertriebsgesellschaft.

Während die Konzerne-Erlöse im heimischen deutschen Markt um 3 % auf 61,2 Mio. EUR zurückgingen, nahmen sie im Ausland um 26 % auf 43,7 % Mio. EUR zu und ließen den Auslandsanteil am Umsatz auf 42 % zulegen.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verringerte sich von 7,6 auf 4,9 Mio. EUR, was Utz auf den nochmals verschärften Wettbewerb in Deutschland, antizyklisch angelegte Investitionen, wachsende Energiekosten und Rohstoffverteuerungen zurückführt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern fiel von 8,2 auf 5,6 Mio. EUR.


Für 2002 ist man in Ulm "vorsichtig optimistisch". Utz wörtlich: Wir haben es im Gesamtmarkt noch mit einer äußerst schwierigen Situation zu tun, erkennen jedoch erste schwache Lichtpunkte am Ende einer langen Dunkelphase."

Uzin sei beim Wiederanspringen des Marktes nach einem Ende der Rezession im Baubereich auf jeden Fall bestens gerüstet: "Auf Grund unserer Investitionen in Märkte, Produkte und Menschen werden wir weit besser starten als viele Wettbewerber."

aus ParkettMagazin 03/02 (Wirtschaft)