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Michael Weinig AG

Weinig: Von der Börse verabschiedet


Weinig, weltweit führender Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen, hat die restlichen freien Aktien mit einer Abfindung von 33,50 EUR je Stück übernommen und sich vom Börsenalltag verabschiedet. Vor zwei Jahren hatte das Übernahmeangebot nur 24 EUR je Aktie betragen.

Möglich wurde der Ausschluss freier Aktionäre aus dem Unternehmen durch eine neue Regelung, nach der eine Gesellschaft, die 95 % des Aktienkapitals inne hat, Minderheitsaktionäre auch gegen deren Willen mit einer "angemessenen" Abfindung auskaufen kann. Die Muttergesellschaft Weinig International AG aus Tauberbischofsheim besaß bereits 96,1% des Grundkapitals der Michael Weinig AG.


Für das mit 84 % Exportanteil vom globalen Markt abhängige Unternehmen sieht der Weinig-Vorstandsvorsitzende Wolfgang Wilmsen derzeit zwar wenig Lichtblicke, dennoch liegt der Auftragseingang des ersten Halbjahres 2002 mit 156,7 Mio. EUR um 2 % über dem Vorjahreswert. Der Inlandsabsatz schrumpfte dagegen um dramatische 40 %.

aus ParkettMagazin 06/02 (Wirtschaft)