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ISP Interessengemeinschaft der Schweizerischen Parkett-Industrie

ISP-Herbstversammlung mit Rekordteilnehmerzahl


Eine ganz besondere Herbsttagung hatte das Sekretariat der Interessengemeinschaft der Schweizerischen Parkett-Industrie (ISP) für ihre Mitglieder organisiert. Neben der eigentlichen Versammlung hatten die Mitglieder erstmals Gelegenheit, sich an kleinen Ausstellungsständen über die Produkte der ISP-Gastmitglieder zu informieren. Die elf Unternehmen der vor kurzem neu geschaffenen ISP-Mitgliederkategorie "Gäste" kommen aus der Leim-, Lack-, Leisten-, Öl-, Reinigungsmittel-, Spachtelmassen-, Maschinen- und Werkzeugindustrie und repräsentieren damit die ganze Bandbreite des Parkettzubehörs.

Zur Herbstversammlung selbst konnte ISP-Präsident Bruno Durrer eine Rekordzahl von 100 Teilnehmern begrüßen, ehe ISP-Geschäftsführer Bernhard Lysser mit drei Referaten durch den Nachmittag führte. Der oberste Schweizer Sachverständige berichtete aus Gutachten der ersten Monate 2005. Nach seiner Erfahrung treten einige der dort beschriebenen Probleme immer wieder auf, etwa durch den Einsatz ungeeigneter Klebstoffe.

In einem weiteren Vortrag befasste sich Lysser mit der Lebensdauer von Fugenkitt, mit Fugenbreiten, der korrekten Ausbildung von Schaumstoff-Rundschnüren und der Wartung von elastischen Anschlüssen. Ein ungewöhnlicher Tipp betraf die Reinigung von älteren und verschmutzten Kittfugen. Hier einen Universal-Dichtstoffreiniger einsetzen zu können, war für viele Teilnehmer ein Novum.

ISP Interessengemeinschaft der Schweizerischen Parkett-Industrie
ISP-Geschäftsführer Bernhard Lysser konnte zur diesjährigen Herbstversammlung etwa 100 Teilnehmer begrüßen.

Neu vorgestellt wurde eine Kalkulationshilfe, die allen ISP-Mitgliedern zukünftig im Internet zur Verfügung steht. Mit Hilfe eines Passworts können ab Jahresende alle Verbandsmitglieder auf die extra für Parkettarbeiten zugeschnittene Kalkulationsseite zugreifen. Dort lässt sich neben dem Parkettleger-Lohn jedes beliebige Parkettprojekt individuell rechnen.

Alle Positionen wie Verschnitt, Klebstoff, Verlegeleistung oder Gemeinkosten sind auf den Betrieb anpassbar. Am Schluss ergibt sich ein Nettopreis, der Material und Verlegung und, wo nötig, auch die Oberflächenbehandlung einschließt.

aus ParkettMagazin 06/05 (Wirtschaft)