Studie Bodenbelagsmarkt
Stellenmarkt
Branchen-Planer

Belgien Special

Artikel-Archiv


Otten Unternehmensgruppe

Verzicht auf die Heimtextil


Jetzt steht es fest: Die Otten Unternehmensgruppe wird im kommenden Jahr nicht mehr an der Heimtextil in Frankfurt teilnehmen. Dies teilte Vertriebsleiter Bernd Vollmer der Haustex mit. In diesem Jahr war die Unternehmensgruppe sowohl auf der Heimtextil als auch auf der internationalen Möbelmesse imm in Köln präsent.

"Wegen der guten Entwicklung unserer Boxspring-Betten haben wir uns entschlossen, Prioritäten zu setzen", erklärte Vollmer. Für die Unternehmensgruppe habe es zwei mögliche Varianten gegeben. Variante 1: Die Darstellung aller Produkte unter einem Dach auf der imm. Variante 2: Präsenz mit dem Matratzensortiment auf der Heimtextil und mit den Boxspring-Betten auf der MOW. In den Verhandlungen mit der Kölnmesse sei es gelungen, so Vollmer, einen im Vergleich zu diesem Jahr um 50 Prozent größeren Stand "in 1a-Lage" in der Halle 9 zu bekommen. "Dort können wir unsre Boxspring-Betten kompetent darstellen", freut sich Vollmer. Der Stand wird eine Fläche von 350 bis 400 qm haben.

Mit der Entscheidung für Köln sei jedoch nicht zwangsläufig auch eine Entscheidung gegen die MOW gefallen. Vollmer: "Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir später einmal auch dort ausstellen werden."


Nach dem Weggang von Otten aus Frankfurt bliebe nur noch Tempur als letzter namhafter Matratzen-Anbieter auf der Heimtextil. Von Tempur war zur künftigen Messepolitik des Unternehmens bis Redaktionsschluss allerdings nichts zu erfahren. Im Jahr 2005 hatten die Mitgliedsunternehmen des Fachverbandes der Matratzenindustrie nach einem Beschluss erstmals darauf verzichtet, auf der Frankfurter Messe auszustellen und sind stattdessen auf die imm gegangen. In diesem Jahr konnten sich die Firmen dann in der neuen Halle 9 unter dem Motto "sleep" unter einem Dach zeigen. Die Resonanz auf diese Premiere war durchweg positiv. Otten gehört dem Verband zwar nicht an, hat sich aber offenkundig auch durch die kompetente Darstellung der Branche in Köln davon überzeugen lassen, künftig auf Frankfurt als Messeplatz zu verzichten.

aus Haustex 05/06 (Wirtschaft)