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Homag Group AG

Homag: Marktanteile hinzugewonnen


Die Homag-Gruppe hat sich im Geschäftsjahr 2005 nach eigenen Angaben besser entwickelt als der nahezu stagnierende Gesamtmarkt für Holzbearbeitungsmaschinen. So legte der Hersteller von Maschinen und Anlagen für die holzbearbeitende Industrie nach vorläufigen Zahlen beim Auftragseingang um 9% auf 533 Mio. EUR zu. Der Umsatz erhöhte sich um 3% auf 619 Mio. EUR. Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2005 stieg um 17% auf 156 Mio. EUR. Auch das operative Ergebnis hat sich den vorläufigen Zahlen zufolge verbessert, berichtet Homag.

Die größten Zuwächse erzielte der Anlagenbauer mit einem Exportanteil von 75% im asiatischen Wirtschaftsraum, wo 2005 die Erweiterung des Werkes in Shanghai abgeschlossen wurde. Aber auch die großen westeuropäischen Auslandsmärkte und das Inland legten laut Homag deutlich zu. In Osteuropa sowie den Staaten der GUS konnte das hohe Niveau des Vorjahres wieder erreicht werden, während der amerikanische Markt stagnierte.


Im laufenden Geschäftsjahr will Homag ein Umsatzwachstum im oberen einstelligen Prozentbereich erzielen. Vorstandssprecher Klaus Bukenberger: "Mit unserem hohen Auftragsbestand zum Jahresende 2005 und einem sehr erfreulichen Auftragseingang in den ersten beiden Monaten 2006 sind wir sehr gut ins neue Jahr gestartet." Investieren will die Gruppe in diesem Jahr vor allem in den Ausbau ihrer Fertigungsstätten. So soll das bestehende Werk in Polen deutlich ausgebaut werden. Im Inland ist die Erweiterung der Produktionsflächen bei den Unternehmenstöchtern Weinmann im schwäbischen St. Johann-Lonsingen und bei Weeke in Herzebrock-Clarholz geplant.

aus ParkettMagazin 02/06 (Wirtschaft)