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Homag Group AG

Homag-Ima-Gemeinschaftsunternehmen Lignum an die Börse


Das Homag-Ima-Gemeinschaftsunternehmen Lignum ist Anfang Juli an die Börse gegangen. Konsortalführerin des weltweit führenden Herstellers von Holzbearbeitungsmaschinen ist die Deutsche Bank. Das Konsortium wird komplettiert durch die Commerzbank und die Landesbank Baden- Württemberg. Rund 40 % der Aktien sind frei gestreut. Neben der Anteilsabgabe von Altaktionären - so hat die Deutsche Beteiligungs AG ihre Anteile von 20,7 % komplett abgegeben - ist eine Kapital-erhöhung erfolgt. Die Mehrheit an der Lignum Technologie halten unverändert die Familienstämme der Unternehmensgruppen Homag und Ima. Derzeit befinden sich 61,7 % der Anteile im Besitz der Familien Hornberger und Schuler (Homag). 17,6 % halten die Familien Klessmann, Nottmeyer und Wehrmann (Ima).

Nach dem erfolgreichen Geschäftsjahr 2000 haben auch die Quartalszahlen zum 31. März die Wachstumsdynamik und Ertragsstärke von Lignum bestätigt. Die mit einem Marktanteil von rund 24% weltweite Nr. 1, die im Dezember 1999 aus dem Zusammenschluss von Homag und Ima hervorgegangen war, erreichte in den ersten drei Monaten ein Umsatzplus von 15,9 % auf 349,9 Mio. DM. Rund 70 % ihres Umsatzes erzielt die in über 60 Ländern der Weit präsente Gruppe auf ausländischen Märkten. Weiterhin realisiert Lignum ergebniswirksame Synergieeffekte aus der Fusion und zeigt ein mit 26,% überproportional gestiegenes Ergebnis (EBT) in Höhe von 22,3 Mio. DM.


Innerhalb des Konzerns verdeutlichen die Umsatzzahlen der einzelnen Gruppenteile das hohe Wachstums- und Ertragspotenzial. So steigerte Homag seinen Umsatz auf 261,3 Mio. DM, Ima wuchs auf 74,4 Mio. DM. Für das Gesamtjahr rechnet der Vorstand mit einer Fortsetzung des Wachstumstrends und damit auch weiterhin mit einem Umsatzwachstum über Marktniveau. Die geplante Ergebnisverbesserung soll durch eine weitere Ausnutzung von Synergiepotenzialen erzielt werden. Das Unternehmen plant kräftige Investitionen von rund 80 Mio. DM und will über 200 neue Arbeitsplätze innerhalb des Konzerns schaffen. Darüber hinaus will Lignum sein weltweites Vertriebs- und Servicenetz ausbauen, die Produktpalette entlang der Prozesskette erweitern und den Dienstleistungsbereich stärken.

aus ParkettMagazin 04/01 (Wirtschaft)