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MEG Süd-West beendet Kooperation mit Mega und tritt Geno Color bei


Der Maler-Einkauf Süd-West, kurz MEG, und die Hamburger Malereinkaufsgenossenschaft Mega beenden ihre seit fünf Jahren währende Kooperation. Als Grund wird die "unterschiedliche Interpretation des genossenschaftlich geprägten Auftrag" genannt. Beide Auffassungen seien "legitim und plausibel" aber nicht miteinander vereinbar gewesen, heißt es weiter. Die Trennung erfolge im "gegenseitigen Einvernehmen" und soll sukzessiv in den nächsten Monaten vollzogen werden. Auch wenn sich die strategischen Wege separierten und in der Folge die operative Zusammenarbeit reduziert werde, würden beide Seite anstreben, dass sich in einzelnen Sortimentsteilen möglicherweise eine Fortführung der bisherigen Zusammenarbeit auf Basis einer Dienstleistungs- oder Liefervereinbarung ergibt.

Offenbar mehr Übereinstimmung findet die MEG bei der Geno Color: Zum 20. April ist sie dem Malergenossenschafts-Verbund als neuer Gesellschafter und gleichberechtigtes Mitglied beigetreten. MEG-Vorstandsvorsitzender Adolf Gorczynski begrüßte die Aufnahme seiner Genossenschaft als gleichberechtigtes Mitglied der Geno Color Gruppe und die Absicht, durch Bündelung von Management-Know-how gemeinschaftlich die Malergenossenschaften weiter zu stärken.
aus BTH Heimtex 05/07 (Wirtschaft)