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Homag Group

Zweistelliges Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2006


Die Homag Group AG konnte 2006 bei allen wichtigen Kennzahlen deutlich zulegen. Nach vorläufigen Zahlen stieg der Umsatz des Herstellers von Maschinen und Anlagen für die holzbearbeitende Industrie um 13% auf 705 Mio. EUR. Gleichzeitig verbesserten sich auch die für Investitionsgüter wichtigen Kennzahlen Auftragseingang und Auftragsbestand des Konzerns deutlich: Ersterer um 21% auf 626 Mio. EUR, Letzterer um 34% auf 193 Mio. EUR. Der gute Auftragseingang zu Jahresbeginn sowie der hohe Auftragsbestand sorgen laut Vorstandssprecher Dr. Joachim Brenk für "einen guten Start ins laufende Geschäftsjahr. Die Vorzeichen im Markt sind positiv, sodass wir nach dem sehr guten letzten Jahr auch 2007 weiter wachsen wollen." Dazu beitragen soll unter anderem die weltweit größte Branchenmesse Ligna, die im Mai in Hannover stattfindet.

Im Jahr 2006 ist es nach einem "herausragenden ersten Halbjahr" zu der "erwarteten leichten Beruhigung im dritten und vierten Quartal 2006", erklärte Brenk weiter. In einem insgesamt wachsenden Weltmarkt konnte die Unternehmensgruppe nach eigenen Angaben etwas stärker zulegen als die Branche. Die gute Auslastung bei allen Unternehmen der Gruppe sowie positive Effekte aus dem zu Jahresbeginn 2006 eingeleiteten Optimierungsprogramm haben die Ertragssituation bei der Homag Group deutlich verbessert. Brenk erklärt: "Mit unserem Ergebnis von 2006 sind wir zufrieden und haben unsere Planungen sogar etwas übertroffen."

Im vergangenen Geschäftsjahr hat die Homag Group 245 neue Arbeitsplätze geschaffen und die Mitarbeiterzahl zum 31. Dezember 2006 auf 4.694 erhöht. Gut 150 dieser neuen Arbeitsplätze sind in Deutschland entstanden - nicht zuletzt aufgrund der kräftigen Investitionen in die Fertigungsstätten in Schopfloch, im schwäbischen St. Johann-Lonsingen sowie in Herzebrock-Clarholz bei Gütersloh.


Zudem berichtet der Konzern über eine starke Marktentwicklung in Osteuropa und den Staaten der GUS sowie von einem Wachstum in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zufrieden zeigt man sich auch mit dem Geschäftsverlauf in den übrigen westeuropäischen Auslandsmärkten sowie in Nordamerika. In Asien hat sich der Markt nach Unternehmensangaben unterschiedlich entwickelt - teilweise war eine Marktberuhigung zu beobachten, im chinesischen Markt konnte der Absatz jedoch gesteigert werden.

aus ParkettMagazin 02/07 (Wirtschaft)