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MDH Marketingverbund für deutsche Holzfachhändler GmbH

Holzhandelskooperation MDH feiert 10-jähriges Bestehen


Der Marketingverbund für deutsche Holzhändler (MDH) feiert sein 10-jähriges Jubiläum. Dabei reichen die Wurzeln der Kooperation bereits über 20 Jahre zurück. Entstanden ist der MDH aus der auf die Beratung des Baustoffhandels spezialisierten NBB-Gruppe. "In den 80er Jahren startete NBB mit dem damals neuartigen Konzept, an bestehende Baustoffhandlungen Baumärkte unter einem einheitlichen Markenkonzept anzuschließen. Das gemeinsame Auftreten stieß auch in der Holzbranche auf großes Interesse", berichtet MDH-Geschäftsführer Thomas Herzner. Unter dem Namen "bauSpezi" etablierten sich damals die neuen Baumärkte schnell gegenüber den großen Baumarktketten als Nahversorger in kleinen und mittelgroßen Ballungszentren. Bereits 1985 wurde dann unter dem Namen "holzSpezi" ein im Franchising geführtes Holzhandelskonzept ins Leben gerufen, das den besonderen Anforderungen des Holzhandels gerecht wurde. Aufgrund des großen Erfolges der ,holzSpezi-Märkte wurde dann der MDH aus der Taufe gehoben. Anfangs noch als eigenständige NBB-Abteilung, ist er 1997 in ein selbstständiges Unternehmen überführt worden. Der MDH ist auch offen für die Zusammenarbeit mit Kooperationen. So stehen heute nicht mehr nur gemeinsame Marketing-Konzepte und -Aktionen auf dem Programm, sondern auch die Nutzung eines gemeinsamen Einkaufs zusammen mit der Holzland-Kooperation.

Mittlerweile haben sich dem MDH bundesweit über 150 Unternehmen angeschlossen, die einen Außenumsatz von 300 Mio. EUR erzielen. Basis des Erfolges ist der intensive Dialog zwischen allen Beteiligten, betont die Geschäftsführung. Im Werbebeirat diskutieren und beschließen die Partner nach wie vor alle wichtigen Werbe- und Marketing-Entscheidungen gemeinsam mit der MDH-Zentrale - bei Bedarf auch gemeinsam mit den Lieferanten. Außerdem werden Marketing-Aktionen immer so geplant, dass sie sich auf die Standort-Gegebenheiten der Partner zuschneiden lassen.


Darüber hinaus soll auch der Kontakt zwischen den Holzhändlern gefördert werden. "Kommunikation wird im MDH auch weiterhin keine Einbahnstraße sein. Es geht darum, das Wissen aller für den Erfolg des Einzelnen zu nutzen", betont Thomas Herzner. Auf diese Weise könne man frühzeitig Verbraucher-Trends aufspüren und zeitnah umsetzen - wie bei den selbst entwickelten Sortimenten "holzSpezi-Böden" und "holzSpezi-Holz-im-Garten" geschehen. Auch in Zukunft soll durch schnelles und flexibles Reagieren auf veränderte Marktgegebenheiten der langfristige Erfolg für die Partner der Handelskooperation gewährleistet werden.

aus ParkettMagazin 02/07 (Wirtschaft)