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Weltweite Faserproduktion 2012 gestiegen


Die Studie "The Fiber Year 2013" beziffert die Gesamtmenge der weltweit im Jahr 2012 produzierten Textilfasern auf 88,5 Mio. t (+1,9 %). Chemiefasern hatten daran einen Anteil von 56,0 Mio. t (+6,0 %), während Naturfasern es auf 32,5 Mio. t (-4,3 %) brachten.

Nach einem Plus von 1,7 % in 2011 ist der Faser-Verbrauch auch 2012 angestiegen, und zwar um 4,5 % auf 85,8 Mio. t - trotz anhaltend schwieriger Wirtschaftslage, nicht zuletzt in der EU. Die Studie macht dafür vor allem die positive Entwicklung in den bevölkerungsreichen aufstrebenden Volkswirtschaften in Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika verantwortlich.

Der Preisverfall bei Baumwolle habe dazu geführt, dass die Anbauflächen für die wichtigste Naturfaser weiter reduziert wurden. Ähnlich die Entwicklung bei Wolle, wo sich die Produzenten an die gesunkene Nachfrage anpassten.


Im Gegensatz dazu erreichte die Produktion von Cellulosefasern einen neuen Höchststand und lag mit 5,2 Mio. t um 10,2 % über Vorjahr. Seit dem Jahr 2000 liegt die durchschnittliche jährliche Steigerungsrate in diesem Segment bei stolzen 5,4 %.

Die Rekordmarke von 50 Mio. t erstmals überschritten haben im vergangenen Jahr Chemiefasern. Die Produktionsmenge stieg um 5,6 % auf 50,8 Mio. t. Wachstumstreiber waren vor allem die marktdominierenden Polysterfasern, Nylon und Polypropylen konnten moderat zulegen. Nach drei Jahren mit steigenden Produktionsmengen erstmals rückläufig: Acrylfasern.

aus BTH Heimtex 06/13 (Fasern, Garne)