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Schmitz-Werke

Gut 4 Mio. EUR investiert


2013 hat den Schmitz-Werken einen Umsatz von rund 100 Mio. EUR beschert. Das sei zwar keine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr, aber die Ertragslage habe sich verbessert, stellt das Unternehmen zufrieden fest. Der Exportanteil blieb ebenfalls konstant bei etwa 40 %.

Erhöht wurden die Investitionen. 4,1 Mio. EUR investierte der Hersteller, um den Produktionsstandort Emsdetten langfristig zu sichern. Schon in den letzten Jahren war reichlich Geld in zukunftsfähige Anlagen, kürzere Maschinenrüstzeiten und effizientere Technik geflossen.

Für die Sonnenschutzmarke Markilux war 2013 allerdings das bislang umsatzstärkste. Auffällig sei, dass durchweg deutlich mehr hochwertige und größere Anlagen verkauft würden. "Offensichtlich werden schon länger geplante Investitionen jetzt durchgeführt", kommentiert Dan Schmitz diese Entwicklung. Der geschäftsführende Gesellschafter der Schmitz-Werke kündigte an, bei Markilux 2014 die Kundenbindung weiter verbessern und ausbauen zu wollen. In dieser Strategie inbegriffen sind sowohl die Erweiterung des Produktprogramms als auch die Erneuerung des PoS-Systems. Auf die Teilnahme an der Fachmesse R+T wird zu Gunsten eigener Kundenveranstaltungen verzichtet.

Schmitz-Werke GmbH & Co. KG
Der geschäftsführende Gesellschafter Dan Schmitz will die Outdoor-Marke Swela der Schmitz-Werke auf dem Weltmarkt stärken.

Bei der Objektsparte Drapilux war 2013 von struktureller Neuausrichtung geprägt. Umsatzeinbußen gab es, weil man sich von Kleinkunden getrennt hat. So haben die verbliebenen starken Partner mehr Platz im Markt. Auf die ist Drapilux angewiesen, weil die Produkte technisch komplexer und die Beratung im Objektgeschäft anspruchsvoller und schwieriger wird. Über die Drapilux Academy werden diese Kunden geschult, um sie fit zu machen für das stärkere Engagement.

Nach der Umstellung auf Polyesterstoffe stand bei der Outdoor-Marke Swela 2013 ganz im Zeichen der Promotion der neuen Produkte. Nach zahlreichen Gesprächen und Diskussionen mit Kunden ist man sich bei den Schmitz-Werken sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Zukünftig soll Swela neben den europäischen Kernmärkten auch weltweit mehr Präsenz zeigen.

aus BTH Heimtex 03/14 (Wirtschaft)