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Nordstil

Hohe Frequenz zur Premiere

Hamburg. Das Konzept der regionalen Orderplattform für den Norden kam beim Publikum gut an: Nach der Premiere der "Nordstil" ziehen die Organisatoren der Messen Frankfurt und Hamburg eine positive Bilanz. Der Nachfolger der Early Bird ist sicher gelandet.

Der Start der Nordstil ist rundum gelungen", bilanziert Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt, die Premiere der Regionalen Ordertage Hamburg, die Mitte Januar als Nachfolger der Early Bird auf den Plan traten. 20.000 Besucher erlebten nach Angaben der Messe spannende Neuheiten und für den Handel zugeschnittene Konzepte auf der komplett ausgebuchten Veranstaltung.

Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe, sagte: "Es ist uns gelungen, mit nur wenigen Monaten Vorlaufzeit eine neue Fachmesse in Hamburg zu etablieren. Dank des großen Zuspruchs von Ausstellern und Besuchern sowie des guten Zusammenspiels zwischen der Messe Frankfurt und der Hamburg Messe können wir von einer wirklich erfolgreichen Nordstil-Premiere in unserer Hansestadt sprechen."

Nicht nur Händler aus der näheren und weiteren Region: auch Besucher aus Dänemark und Schweden sorgten dafür, dass Frequenz, Aufträge und Umsätze für manche Aussteller einen für den Standort Hamburg bislang nicht gekannten Umfang annahmen, wie die Messe mitteilt. So hätten 91 Prozent der Besucher der Nordstil vom Start weg ihre Messeziele erreicht.

Nordstil
Das Publikum kam: 20.000 Besucher besuchten die Premiere der Nordstil auf dem Hamburger Messegelände.

Damit erfüllte die Nordstil die hohen Erwartungen der Branche, die durch den Weggang der Early Bird nach Hannover und schließlich deren komplette Absage nicht gerade klein waren. "Die Nordstil hat aus dem Stand heraus den Fachhandel überzeugt! Ein klares Profil, eine fast perfekte Organisation, Zusatznutzen durch Kurzvorträge, die den Nerv des Handels trafen, und eine Ausstellerbreite, die vielen Händlern mehr als nur einen Tagesbesuch wert war. Und das alles in Hamburg, der attraktiven Metropole des Nordens", fasste Thomas Grothkopp, Geschäftsführer Bundesverband für den gedeckten Tisch, Hausrat und Wohnkultur (GPK) seinen Eindruck und Stimmen aus dem Handel zusammen.

Emotionalität lautete die Trendbotschaft der Nordstil. Dabei kristallisierten sich mehrere Styling-Schwerpunkte heraus. So bleibt die Farbe im Fokus: 2014 wird quer durch alle Farben bunt und fröhlich. Parallel verstärkt sich besonders über der Auswahl der Materialien der Naturtrend, der für emotionale Wärme sorgt. Kupfer-Optik erfreute sich unter den Nordstil-Besuchern guter Nachfrage. Außerdem erfreut sich Holz ebenso starker Nachfrage wie Leder oder Stoffe. Handarbeiten, vor allem Häkeltechnik, stehen bei den Textilien hoch im Kurs. Von der Bekleidungsmode beeinflusst deuten sich hier Pastells als neue Trendrichtung an. Und in der modischen Spitze bewegt sich der Trend von der Blume zum graphischen Muster.

Die nächste Nordstil findet vom 26. bis 28. Juli in Hamburg statt.

aus Haustex 02/14 (Wirtschaft)