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Deutscher Wald

Biologische Vielfalt nimmt zu


Es gibt den Tag des Waldes, den Tag des Baumes und seit dem Jahr 2000 auch den Tag der biologischen Vielfalt. Dazu bestimmt ist stets der 22. Mai, weil an diesem Datum im Jahr 1992 im Rahmen des Weltgipfels in Rio de Janeiro das Übereinkommen über die biologische Vielfalt verabschiedet wurde. Heute ist es mit über 190 Vertragsstaaten eines der erfolgreichsten Übereinkommen der Vereinten Nationen.

Bio-Vielfalt - das bedeutet in Deutschland auf den Anbau von Fichten zugunsten von Mischwäldern zu verzichtet. Rund 1,9 Mio. ha Wald, etwa 17 % der deutschen Waldflächen, sind nach der EU-Naturschutzrichtlinie schon als Flora-Fauna-Habitat-Gebiete geschützt. Im Indikatorenbericht der "Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt" weisen deutsche Wälder mit über 80 % das höchste Maß an biologischer Vielfalt auf: 76 verschiedene Baumarten, 116 Straucharten, 1.216 Arten von Farn- und Blütenpflanzen, darunter 1.020 krautige Pflanzenarten, 674 Arten von Moosen, 1.002 Flechten und über 100 Wirbeltierarten, kann man im Wald entdecken.


In den vergangenen 40 Jahren hat die deutsche Waldfläche um rund 1 Mio. ha zugenommen. Gut ein Drittel des Landes ist bewaldet, das entspricht 11,1 Mio. ha. Rund 7 Mrd. Bäume, sagt die Hochrechnung, stehen in den heimischen Wäldern.

aus ParkettMagazin 04/14 (Nachhaltigkeit)