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FEP nennt aktuelle Daten

Der Sommer brachte dem Parkettabsatz keinen Schwung


Im Oktober veröffentlichte die Föderation der Europäischen Parkett-Industrie (FEP) aktuelle Zahlen zur Absatzlage von Parkett in den ersten acht bis neun Monaten 2014 in ihren europäischen Mitgliedsstaaten. Danach konnte nur ein Land Zuwachs vermelden: Schweden. In Deutschland dagegen fand kein Sommermärchen für Holzfußboden statt.

Österreich
Im Vergleich zum Vorjahr sank der Absatz um 3 %. 2013 hatte das Alpenland noch einen Mehrverbrauch von 0,63 % verzeichnet.

Belgien
Nach Informationen der FEP hat sich der Parkettmarkt auf stabilem Niveau gehalten. Im Vorjahr war die Produktion um -13,33 % gesunken, der Inlandsverbrauch jedoch um 1,36 % gestiegen.

Dänemark
Die Nachfrage in den ersten acht Monaten 2014 entsprach dem Aufkommen des Vorjahres.

Finnland
Die finnische Wirtschaft erlebt einen Abwärtstrend und die stark von Russland abhängige Parkett-
industrie musste einen Rückgang im Verkauf von 5-7 % hinnehmen.

Frankreich
Der Parkettmarkt schrumpfte in den ersten neun Monaten 2014 um 10-12 %. Dieser negative Trend werde anhalten, denn französische Verbraucher sind verunsichert und haben eine abwartende Haltung eingenommen. Im Geschäftsjahr 2012/13 sanken die Produktion bereits um -5,8 % und die Nachfrage um -7,42 %.

Deutschland
Die drei Sommermonate Juni bis August haben der guten Entwicklung im Frühjahr den Garaus gemacht. Zusammengefasst ergeben die Daten nun für die ersten acht Monate des laufenden Jahres einen Rückgang des Parkettgeschäftes um 1-2 %. Im vorausgegangenen Erfassungszeitraum war der Inlandsverbrauch bereits um
-5,8 % rückläufig gewesen.

FEP Föderation der Europäischen Parkett-Industrie
Parkettverbrauch 2014 1. Halbjahr

Italien
Die Nachfrage nach Parkett sank um 20 %. Der Verbrauch bleibt gering. (Vorjahr: -4,9 %). Der Verbrauch bleibt gering, die Produktion auch (Vorjahr: -10,5 %). Hoffnung auf Besserung ist nicht in Sicht. Geringer Trost: Auch der Fliesenmarkt verlor -15 %.

Niederlande
Überkapazitäten bei den Herstellern charakterisieren den holländischen Markt. Im Binnenland ist der Verbrauch trotz allgemeinen Wirtschaftswachstums weiter gesunken (Vorjahr: - 0,6 %), allerdings langsamer als erwartet.

Norwegen
Die Norweger hielten in den vergangenen zwei Jahren ihren Parkettmarkt im Aufwind. Jetzt segeln sie ohne große Änderungen auf stabilem Kurs.

Spanien
Der Parkettmarkt hatte im Vorjahr einen Rückgang um -14,32% zu verkraften und sich nun auf niedrigem Level eingependelt. Die Kaufkraft bleibt jedoch aufgrund hoher Arbeitslosigkeit gering. Die Bevölkerung wartet derzeit auf eine geplante Steuerreform.

Schweden
Die Bauwirtschaft kommt voran, besonders der Bau von Einfamilienhäusern. Das ist einer der Gründe für ein Wachstum von 3 % im nationalen Parkettmarkt. Das hatte 2012/13 noch anders ausgesehen: Da waren die Produktion um -3,3% und der Landesverbrauch um -0,79% gesunken.

Schweiz
Zum ersten Mal seit zehn Jahren ist der Schweizer Parkettmarkt schwach. Mosaik- und Schiffsbodenprodukte gehen zurück. Vinylboden übernimmt Marktanteile. Im vorausgegangenen Geschäftsjahr hatte die Parkettproduktion noch ein Plus von 16,78 % und der Binnenverbrauch einen Zuwachs von 10,16%.

aus ParkettMagazin 06/14 (Wirtschaft)